TSV Glinde sucht Paten

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Sie kämpfen für einen Kunstrasenplatz, der den jetzigen Grandplatz ersetzen soll (v.l.n.r. ): Trainer Oliver Sendzik, Abteilungsleiter Frank Gabbert und Geschäftsführer Joachim LehmannFoto: zz

Parzellen-Sponsering soll Kunstrasen finanzieren

Von Jürgen Hartmann
Glinde. Er ist über 40 Jahre alt, arg strapaziert und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Rede ist vom Grandplatz des TSV Glinde, der möglichst schnell ersetzt werden soll. Geplant ist ein modernen Kunstrasenplatz, auf dem die Fußballer ganzjährig trainieren und spielen können. Doch woher das Geld nehmen? Der TSV Glinde ist hoch verschuldet und kann die benötigte Summe von etwa 550.000 Euro nicht allein aufbringen. Und die Glinder Stadtvertretung hat im November vergangenen Jahres einen entsprechenden Antrag des TSV auf eine Kostenbeteiligung von 400.000 Euro abgelehnt und ein verbessertes Finanzierungskonzept verlangt.
Jetzt hat der TSV ein Programm vorgestellt, durch das etwa 50.000 Euro für den neuen Platz eingenommen werden sollen. Der Clou: Es werden Paten gesucht. Dazu ist die Fläche in genau 1020 Parzellen aufgeteilt. Für mindestens einmalig 30 Euro können für diese Parzellen Patenschaften übernommen werden. Besonders markante Flächen oder Marken, wie etwa der Anstoßpunkt oder die Elf-Meter-Punkte kosten etwas mehr. Jeder kann so viele Patenschaften erwerben wie er möchte.Das Spendenprojekt wurde Anfang April gestartet und schon jetzt sind etwa 100 Parzellen „vergeben“. Viel Zeit bleibt dem TSV nicht. Bereits im September beginnen die Haushaltsberatungen für das nächste Jahr und bis dahin müssen alle Anträge eingereicht sein.

Das Konzept unter kunstrasenplatz.tsv-glinde
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