Unglückliche Niederlage

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Vasileios Raptis schlägt den Ball vor das gegnerische Tor. Wandsetals Fabian Krüger kommt einen Schritt zu spät.

Hamm United vergibt Ausgleich in der Schlussphase

Hamm. Nach gelungenem Saisonauftakt mit zwei Siegen verlor Fußball-Landesligist Hamm United FC am vergangenen Wochenende gegen den TSV Wandsetal etwas unglücklich auf eigenem Platz mit 1:2. Pechvogel des Tages war HuFC-Keeper Samuel Grudenz, der sich beide Gegentore ankreiden lassen muss.
Die Platzherren begannen nicht schlecht, nahmen sofort das Heft in die Hand, doch ließen die Aktionen mit wenigen Ausnahmen jede Gefährlichkeit vermissen. Stattdessen gingen die Wandsetaler, die bis dahin kaum in die Hammer Hälfte eingedrungen waren, zuvor aber einmal Keeper Samuel Graudenz mit einem Freistoß geprüft hatten (17.), 1:0 in Führung. Ein krasser Fehler von Hamms Keepers, der einen halbhohen Ball fallen ließ. Zur Freude des Wandsetalers Simon Radke, der per Abstauber traf (26.). In der Folge hatten Dennis Pannen, der nach einer Oberschenkelprellung noch nicht wieder fit war, und Oliver Kunkel den Ausgleich auf dem Fuß, obwohl die Hammer teilweise viel zu langsam agierten und keinen wirklichen Druck aufbauen konnten. Der zweite Gegentreffer resultierte aus einem 25-Meter-Freistoß. Direkt verwandelt von Fabian Krüger, wieder unter gütiger Mithilfe von Graudenz, der den Ball unter seinem Körper durchrutschen ließ (45.). Nach der Pause kämpften die Platzherren verbissen um den Anschlusstreffer, dominierten klar die Partie und besaßen einige Chancen zum Ausgleich. Wandsetals Torwart Dennis Fernando konnte sich mehrfach auszeichnen, holte auch einen Schuss des für Vasileios Raptis eingewechselten Emin Basdar aus dem Winkel. Die Maßnahme von Trainer Schulz, in den letzten 20 Minuten noch offensiver zu Werke zugehen, zahlte sich allerdings erst in der 88. Minute aus. Daniel Buchholz traf nach Zuspiel von Timo Adomat per 16-Meter-Drehschuss zum 1:2. Und fast wäre den Hammern sogar noch der Ausgleich gelungen. Nach flacher Hereingabe von Kunkel, der sich auf der linken Seite durchgesetzt und das Leder quer auf den langen Pfosten gepasst hatte, rutschten gleich drei Spieler am Ball vorbei. „70 Minuten auf ein Tor gespielt und doch verloren, so geht das manchmal im Fußball“, so Hamms Trainer Uli Schulz. „Jetzt müssen wir diese Scharte am kommenden Sonnabend beim FC Türkiye wieder auswetzen.“
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