Verdienter Sieg

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Matthias Juckel (l.) versucht sich auf Rechtsaußen gegen Lohbrügges Steffen Dettmann durchzusetzen.Foto: Thomas Hoyer

MSV schlägt Lohbrügge mit 3:1

Mümmelmannsberg. Einen mühevollen aber letztlich verdienten 3:1-Sieg landete Bezirksligist MSV Hamburg bei der „Zweiten des VfL Lohbrügge.
In der ersten Halbzeit bot der Tabellenzweite 40 Minuten lang eine enttäuschende Vorstellung. Zwar besaß das Team leichte Feldvorteile, doch fehlte es an Laufbereitschaft, Mut und Entschlossenheit. Das meist ideenlose Angriffsspiel des MSV verpuffte spätestens an der Strafraumgrenze. Die Platzherren, die zunächst bei einem Freistoß von Robin Woost an die Latte Pech gehabt hatten (8.), gingen in der 22. Minute in Führung, profitierten dabei von einem Fehlpass von Phillip Dittrich. Martin Illmer spritzte dazwischen, umkurvte Torwart Djordje Milanovic und schoss zum 1:0 ein. Der MSV wachte erst kurz vor Pause auf. Simon Lübbert traf in der 42. Minute nur die Latte. Nach dem Seitenwechsel kam der MSV endlich in Fahrt. Nach flacher Hereingabe von Oliver Lubinski erzielte Matthias Juckel den Ausgleich (52.) Wunderschön das 2:1 des für Dustin Siegmund eingewechselten Serkan Sakarya, der sich nach Zuspiel von Alexander Wolf mit geschickter Drehung gegen drei Lohbrügger durchsetzte und das Leder im langen Eck versenkte. (65.). In der Folge hätte der MSV den Sack zumachen müssen. Zunächst wurde ein Tor von Lübbert wegen angeblicher Abseitsstellung zum Ärger von MSV-Trainer Kenny Lorenzen nicht anerkannt, dann vergab Sakarya innerhalb von vier Minuten gleich drei klare Chancen.

Nach der Pausevoll reingehängt

Doch dann waren die Lohbrügger plötzlich wieder da und hatten ihrerseits mehrmals das 2:1 auf dem Fuß. Erst als Wolf in der 90. Minute nach Steilpass von Sakarya zum 3:1 traf, war die Partie entschieden. „Meine Mannschaft hat nach der Pause Charakter bewiesen, sich voll reingehängt und das Spiel am Ende auch verdient gewonnen“, so Kenny Lorenzen.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Mümmelmannsberger zufrieden, auch wenn es nach sieben Siegen und einem Unentschieden am 9. Spieltag beim FSV Geesthacht einen 0:4-Dämpfer gab. Schließlich wurde das Team, in dem elf Spieler der Jahrgänge 1992 bis 1994 stehen, vor Saisonbeginn stark verjüngt. Besonders viel Freude macht Trainer Kenny Lorenzen Dustin Siegmund (18) der bereits neun Tore erzielte.

Nächster Gegner des MSV ist an diesem Freitag die „Zweite“ von Curslack-Neuengamme (19.30 Uhr, Kandinskyallee).
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