Volleyballerinnen der SV St. Georg enttäuschen

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Birgit Venschott (l.) und Mannschaftsführerin Kerstin Duncker versuchen den Schmetterschlag abzublocken Foto: Hoyer

Im zweiten Match lief es dann besser. Noch läuft nicht alles rund

Von Thomas Hoyer
Billstedt/Hamm
Licht und Schatten wechselten am vergangenen Sonnabend bei den zwei Matches der Volleyballerinnen des SV St. Georg in heimischer Halle an der Steinfeldstraße: Gegen den VC Allermöhe, seines Zeichens Spitzenreiter der Landesliga Staffel 2, verlor das Team nach enttäuschender Leistung recht deutlich. Die zweite Partie gegen den Walddörfer SV wurde hingegen glatt gewonnen. Zum Auftakt traf man auf Tabellenführer VC Allermöhe. Die Mannschaft fand nie richtig ins Spiel und verlor alle drei Sätze (21:25 14:25 19:25). Obwohl es bereits die dritte Saisonniederlage war, lieferte die Truppe in der noch jungen Saison erstmals eine wirklich enttäuschende Vorstellung ab. Das zweite Spiel gegen den Walddörfer SV lief dann besser. Nach relativ ausgeglichenem ersten Durchgang (25:23) wurden die beiden folgenden Sätze klar mit 25:19 und 25:15 gewonnen. „Das war dann eine Superleistung“, freute sich Trainer Georg Stoffelen. „Alle sind über sich hinausgewachsen, haben den Frust der Niederlage in positive Energie umgewandelt.“

Dritter Tabellenplatz ist Saisonziel


Die vergangene Saison hatten die Volleyballerinnen des SV St. Georg mit einem sehr ordentlichen dritten Rang abgeschlossen. Eine Platzierung, die man auch in dieser Serie erreichen möchte, obwohl der Start mit zwei knappen 2:3-Niederlagen gegen den TSV Reinbek und den VfL Geesthacht sowie einem Sieg über den Altona TSV (3:1) nicht wirklich optimal verlief. „Wir haben dennoch sehr gut gespielt, es hat richtig Spaß gemacht“, so Mannschaftsführerin Kerstin Duncker „Gegen Geesthacht lagen wir sogar 2:1 in Führung, haben dann aber noch im Tiebreak mit 13:15 verloren.“ Im Team, das seit seinem Aufstieg im Jahr 2009 fast in derselben Besetzung zusammenspielt und immer der Landesliga angehörte, hatte es nach der letzten Serie kaum Veränderungen gegeben. Mit Alexandra Hanke war eine Spielerin ausgeschieden. Wieder dabei sind nach ihrer Schwangerschaft Saara Harris (Mittelangriff) und Claudia Schmedemann (Diagonalangriff). Einziges Sorgenkind ist Außenangreiferin Janina Da Costa Fernandez, die derzeit mit Knieproblemen ausfällt. „Noch fehlt es meiner Mannschaft an der nötigen Homogenität. Man hat aber trotz der Niederlagen gesehen, dass wir auch in dieser Saison mit den Spitzenteams mithalten können“, so Trainer Georg Stoffelen. Nächster Gegner ist am Sonnabend (26.11.) um 13.30 Uhr in der Sporthalle Hammer Weg der Oststeinbeker SV. Georg Stoffelen: „Da ist ein Sieg Pflicht.“
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