Von Spitzenplatz weit entfernt

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Der an Nummer zwei spielende Alexander Semrau (27) musste sich im dritten Herreneinzel gegen EBT Berlin unerwartet geschlagen geben Foto: Hoyer

Badmintonteam startet mit einem Unentschieden in die Rückrunde

Von Thomas Hoyer
Horn
Badminton-Regionalligist Horner TV hatte sich für das vergangene Wochenende, dem ersten Spieltag der Rückrunde, eine Menge vorgenommen. Doch mit dem erhofften Sieg gegen die „Zweite“ der SG EBT Berlin wurde es nichts. Am Ende musste man sich wie im Hinspiel mit einem 4:4 begnügen. Weniger schwer wiegt dagegen die nicht ganz unerwartete Niederlage (2:6) in der zweiten Partie gegen Tabellenzweiten BC Eintracht Südring Berlin. Gegen EBT Berlin konnten die Herrendoppel Finn Glomp/ Mats Huckriede und Alexander Semrau/ Darren Adamson punkten, während Anna Bram/ Anja Nichterwitz in ihrer Auseinandersetzung den Kürzeren zogen. Den dritten und vierten Zähler für die Horner erkämpften Adamson und Huckriede im Einzel. Bei eigener 4:3-Führung hatte es schließlich Alexander Semrau in der Hand, den entscheidenden Punkt zum dritten Saisonsieg zu holen, doch verlor er sein Spiel ziemlich glatt in zweiten Sätzen. „Das war schon etwa enttäuschend, er selbst und alle anderen hatten mit einem Sieg gerechnet“, bedauerte Trainer Thorsten Flato, der tags darauf miterleben musste, dass gegen den Favoriten Südring Berlin die Partie bereits nach den Doppeln kaum noch zu gewinnen war.

Neu aufgestellt


In dieser Saison muss das beste Badmintonteam des Horner TV kleinere Brötchen backen. Nach dem Abstieg 2012 aus der 2. Bundesliga war man als Vizemeister der Regionalliga Nord zweimal nur knapp an einer Rückkehr gescheitert, doch mittlerweile ist an einen Spitzenplatz nicht mehr denken. Hauptursache dafür ist der Wechsel des 24-jährigen, gebürtigen Jenaers Patrick Kämnitz zum Zweitligisten BV Giffhorn, eine deutliche Schwächung des Teams. „Patrick, der aus unserer Jugend hervorgegangen ist, gehört zum Bundeskader und trainiert als C-Kader-Athlet mit dem Nationalteam in Saarbrücken“, so Thorsten Flato. „Aus sportlicher Sicht ein durchaus nachvollziehbarer Schritt.“ Eine weitere Schwächung bedeutet der Abgang der Dänin Cecilie Claussen, die wegen ihres Studium nicht mehr für die Horner antreten kann. In der achtköpfigen Kader rückten mit Alexander Semrau und Anja Nichterwitz (beide von Blau-Weiss Wittorf) und dem starken Engländer Darren Adamson, die letzten Serie für den Regionalligisten BV Bamberg spielte, drei neue Akteure. „Realistisch ist ein vierter oder fünfter Rang, das war uns vor Saisonbeginn klar“, so Thorsten Flato. „Derzeit liegen wir noch halbwegs im Soll.“
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