50 Jahre alter Baum für Berufsschule Borgfelde

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Mit dem Schwerlaster von Bad Zwischenahn in die Hansestadt: Die rund 50 Jahre alte, zwölf Meter lange und rund neun Tonnen schwere Sumpfeiche wurde mittels Kran hochgehobenFoto: nik
Hamburg: Anckelmannstraße 10 |

Zwölf Meter hohe Sumpfeiche steht als „Baum der Weisheit“ an der Anckelmannstraße

Borgfelde Es ist schon etwas Besonderes, wenn eine gut zwölf Meter hohe und etwa neun Tonnen schwere Sumpfeiche ein neues Zuhause bekommt. Mit dem Tieflader trat sie jetzt ihre Reise aus dem Quartier der Baumschule Lorenz von Ehren aus Bad Zwischenahn in die Hansestadt an und ziert nun als „Baum der Weisheit“ die Piazza des Schul-Bauprojektes an der Anckelmannstraße.
Etwas Grünes für den Schulcampus lautete die Ansage; und so wurde beim Gebäudekomplex an der Anckelmannstraße 10, der in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres fertiggestellt werden soll, eine rund 50 Jahre alte Sumpfeiche gepflanzt. Das Bauprojekt gehört zu einem 700 Millionen teuren Großprojekt, das bereits im August 2012 startete. Dabei wurde die HEOS Berufsschulen GmbH & Co. KG gegründet, die sich mit dem Neubau und der Sanierung sowie Betrieb von 15 ausgewählten Berufsschulen beschäftigt. Es ist eines der größten deutschen Projekte, die in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert werden. An insgesamt acht Standorten werden die 15 beruflichen Schulen zusammengefasst. Einer davon an der Anckelmannstraße. Hier entstehen neben neuen Schulgebäuden auch eine Turnhalle, Cafeteria und Mediothek.

Untypische Pflanzung

Auch für Jan Thorns, Projektbauleiter der Otto Wulf Bauunternehmung ist die Pflanzung des „Baumes der Weisheit“ ein einzigartiges Ereignis: „In der Regel werden kleine Bäume, die dann wachsen sollen, gepflanzt. So eine Pflanzung wie diese habe ich noch nie gemacht.“ Doch die Vorarbeiten der Architekten und Landschaftsbauer haben sich gelohnt. Einen Vormittag lang waren sechs Arbeiter dabei, den Baum vom Schwerlaster auf einen Lkw mit Hilfe eines Krans zu verladen; ihn dann zum eigentlichen Pflanzort auf der Baustelle zu fahren und ihn mit Hilfe eines weiteren Krans in die Betonkonstruktion samt ausgeklügeltem Wurzelraumbelüftungssystem einzulassen. Reibungslos hat es geklappt. (nik/wb)
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