Die Horner Geest zum Kennenlernen

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Cornelia Peters (3.v.r) von der Behörde für Umwelt und Energie zeigt die virtuellen Bilder der geplanten Projekte Foto: Grell
 
Ideengeberin Maike Gennis und Johannes Hanisch von der Firma Urbanista stellten das Projekt Geschmacksträger vor Foto: Grell
Hamburg: Thörls Park |

Projekte beim Rundgang entlang des Grünzugs vom Hauptbahnhof bis in den Hamburger Osten vorgestellt

Hamm/Horn/St. Georg Ein neun Kilometer langes grünes Band vom Hauptbahnhof bis zum Öjendorfer Park im Osten Hamburgs, so wird die Landschaftsachse Horner Geest aussehen (das Wochenblatt berichtete). In den nächsten Jahren soll mit diesem Konzept der längste Park der Stadt entstehen und das Schönste dabei: Die Hamburger hatten die Möglichkeit mit zu planen. Eine Million Euro hat die Stadt für die Beteiligung der Bürger im Rahmen des Mitwirkungsprozesses bereitgestellt und dazu aufgerufen, eigene Ideen für den langen Grünzug einzureichen und die Geest dadurch aktiv mitzugestalten. Aus den 233 Ideenvorschlägen der Anwohner wurden am Ende sogar zwölf ausgewählt die nun realisiert werden sollen.

Geestschaukel und Fledermauswiese


Von der Geestschaukel bis hin zum Hammer Turm, einer Fledermauswiese und gemeinsamem Gärtnern im Stadtteil, sind eine ganze Menge kurioser aber auch absolut interessanter Projekte vorgeschlagen worden, die jetzt bei einem dreistündigen Rundgang zusammen mit Fachleuten der Firma Urbanista, Ideengebern und interessierten Anwohnern vorgestellt wurden. „Die Hamburger sollen ja wissen, was hier entsteht“, so Cornelia Peters und Marie Hliwa von der Behörde für Umwelt und Energie. Auch Umweltsenator Jens Kerstan war von der Resonanz der Bürgerbeteiligung in Sachen Horner Geest überwältigt: „Besonders freue ich mich über die Vielfalt der ausgewählten Projekte, die Hamburgs längsten Park ausmachen werden.“ Start des Rundgangs war der Lohmühlenpark, in dem ein riesen Klettergerät unter dem Titel „Kletteorid“ Kinder und Jugendliche zum Turnen in extremer Höhe anlocken soll. Nahe dem U-Bahnhof Berliner Tor stand der erste Snack der Tour bereit, denn auch das gemeinsame Picknick mit Nachbarn, eine Idee von Maike Gennis, soll hier in Zukunft umgesetzt werden.

Fitness-Parcours


Sportler Eric T. Mielke stellte den geplanten Fitness-Parcours vor, der auf dem Grünzug zwischen Berliner Tor und Burgstraße seinen Platz finden wird, ähnlich dem Trimm-Dich-Pfad aus den 1980er-Jahren. Gleich ein paar Meter weiter steht bald die Geestschaukel, die Menschen jeden Alters zum gemeinsamen Schaukeln und Spaß haben einladen soll. Wer dann völlig ausgepowert ist, kann sich auf die Fledermauswiese freuen, auf der gemütliche Sitzelemente bereitstehen, am Tag zum Chillen und abends zum Beobachten der Fledermäuse. Direkt vor dem Kulturzentrum Horner Freiheit, wo der gemeinsame Rundgang an diesem Morgen auch endete, ist ein Markt geplant, der auch eine mobile Bühne bekommen soll. Die Horner Geest ist ein Projekt, bei dem Bürgerbeteiligung erfolgreich gelebt wurde. (kg)

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