Hammer Backsteinquartiere erhalten

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Die Carl-Petersen-Straße in Hamm: Hier wünschen sich viele langsamer fahrende Autos Foto: Timm
Hamburg: Carl-Petersen-Straße |

Verkehrsentlastung in bestimmten Straßen steht auf der Tagesordnung der Hamburger Politiker

Hamm/Borgfelde SPD und Grüne wollen auch im Neuen Jahr etwas für Verkehrsentlastung, mehr Grün und die Sicherung Hammer Backsteinquartiere tun.
Yannick Regh (SPD) sieht das Pilotprojekt Hamm-Süd für die Errichtung neuer Wohnungen am Ende der Wendenstraße (das Hamburger Wochenblatt berichtete) ganz weit oben auf der Tagesordnung. Aktuell werden auch noch einmal die Backsteinverordnungen: Für Borgfelde bereits auf den Weg gebracht, sollen sie auch in Hamm die historische, für Hamburg typische Bausubstanz sichern. „Durch die Verordnung müssen wir Abrissen im zuständigen Bauausschuss zustimmen“, sagt Regh; außerdem könnten Auflagen oder Befreiungen für Neubauten erteilt werden. Außerdem müssten Anwohnerstraßen von starkem Autoverkehr entlastet werden, Reghs Kollege Michael Osterburg (Grüne) äußert sich ähnlich.

Grünflächen im Stadtteil pflegen

Regh nennt die Hammer Wenden- und die Borgfelder Klaus-Groth-Straße, die Neuordnung der Parkplätze im Wichernsweg und den Umbau der Carl-Petersen-Straße: „Die versprochene Einrichtung der 30er-Zone sollte von den Behörden umgesetzt werden.“ Regh und Osterburg freuen sich über der starke Beteiligung am Projekt Horner Geest: Reghs persönlicher Favorit sei der Aktive Thörlspark. Weitere Projekte über die Bürgerbeteiligung hinaus, „sollten unter Einbezug der Bezirksversammlung umgesetzt werden“, sagt der SPD-Abgeordnete. Die Grünen wollen auch im Kleinen darauf achten, „dass Grünflächen für die Stadtteile und die Anwohnerinnen und Anwohner zur Verfügung stehen und gepflegt werden“.

Moderne Radwegverbindungen

Osterburg will gute und moderne Radwegverbindungen und den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs verfolgen. Dazu gehöre auch die Forderung, von Rothenburgsort über Hamm nach Wandsbek einen Linienbus fahren zu lassen, wofür man sich schon lange einsetze. Dringend verbesserungswürdig sei die Situation rund um die U-Bahnstationen wegen vieler Pendler. Osterburg denkt an Nutzung der Parkhäuser oder Verbesserungen bei den Zubringerbussen aus dem Umland an die Bahn. Beim U-Bahnbau in der Manshardtstraße dürften möglichst wenige Bäume fallen, und er müsse „mit guter Beteiligung erfolgen“. (fbt)

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