Projekt „Spot on Hamm Horn“

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Das Projekt „Spot on Hamm Horn“ will vergessene Orte sichtbar machen Grafik: wb
Hamburg: Carl-Petersen-Straße |

Bürger sind bei der Quartiersgestaltung dabei – 100.000 Euro stehen dafür bereit

Von Karen Grell
Hamm
Vergessene Orte in den Stadtteilen Hamm und Horn wieder attraktiver machen, das hat sich das Projekt „Spot on Hamm Horn“ zur Aufgabe gemacht (das Wochenblatt berichtete). Anwohner wurden bei diesen Planungen mit einbezogen und konnten aus ihren Erfahrungen hinsichtlich der Flächen in ihrem Umfeld berichten. Am Ende der Planungen steht jetzt das Integrierte Freiraumkonzept für Hamm und Horn fest. „Ein Projekt mit Ausblick auf die Zukunft“, so Mateusz Lendzinski, der für das Planungsbüro BIG Städtebau arbeitet.

Bürger in Quartiersgestaltung einbinden


Auftraggeber ist die Behörde für Umwelt und Energie. Bürger mit in die Gestaltung der Quartiere einbinden und gemeinsam entlegene Grünflächen entdecken, sei der beste Weg für die Grünzugplanung gewesen, die Idee sei absolut positiv bewertet worden. Immerhin seien es die Anwohner aus den Quartieren, die Grünflächen vor der Haustür nutzen und diese auch am besten einschätzen können. Zur Entwicklung des Konzeptes hatte es zwei Quartiersspaziergänge und regelmäßige Planungswerkstätten gegeben.

100.000 Euro für die Umsetzung


Zunächst wurden fünf Schwerpunkträume ausgewählt und diskutiert. Von der Carl-Petersen-Straße, dem Quartiersplatz, dem Grünzüge in Hamm-Mitte, dem Horner Park bis hin zum Löschplatz in Hamm-Süd sollen jetzt öffentliche Flächen aufgewertet werden. An einigen Stellen geht es dabei jetzt um neue Bepflanzung, mehr Sauberkeit auf den Flächen oder auch mal das Auswechseln des Sandes auf einem Spielplatz. Zunächst stehen für alle Wünsche 100.000 Euro zur Verfügung. „Zu wenig für die Umsetzung aller Pläne“, so Lendzinski, aber immerhin sei es ein guter Start.

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