Wer war eigentlich Mona Lisa?

Anzeige
Das Gemälde der Mona Lisa zählt sicherlich zu den bekanntesten künstlerischen Schöpfungen der Welt. Weniger Einigkeit besteht jedoch im Hinblick auf die Protagonistin, die auf dem Bild zu sehen ist. Da die wahre Identität bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, gilt die geheimnisvolle Frau als rätselhafteste Italienerin der Geschichte.

Die verschiedenen Theorien um die Person der Mona Lisa:

Es war der Kunsthistoriker Giorgio Vasari, der bereits im 16 Jahrhundert die Theorie aufgestellt hat, dass es sich bei der abgebildeten Frau um Lisa del Giocondo, die Ehefrau des Händlers Francesco di Bartolomeo di Zanobi del Giocondo handelt. Dieser soll das Kunstgemälde bei dem weltberühmten Maler Leonardo da Vinci in Auftrag gegeben haben. Der Kunsthistoriker gab dem Werk sodann seinen bis heute weltberühmten Namen. Diese Theorie wurde jedoch nicht von allen Wissenschaftlern geteilt. Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass es sich bei der Frau um Isabella von Aragonien handeln soll. Diese lebte gegen Ende des 15. Jahrhunderts am Königshof von Mailand. Gestützt wird diese Auffassung durch die Tatsache, dass auch Leonardo Da Vinci während dieser Zeit in der heutigen Weltstadt gelebt hat. Eine dritte Gruppe deutet die Entstehung des Bildes mit der sexuellen Gesinnung des Künstlers. Nach dieser Auffassung handelt es sich bei der Darstellung gar nicht um eine Frau, sondern vielmehr um ein Selbstporträt des Leonardo Da Vinci. Obwohl dieser latent homosexuell gewesen sein soll, könnte es sich bei der Dargestellten auch um eine Geliebte des Künstlers handeln. Möglich ist auch, dass die Mona Lisa in Wirklichkeit Leonardos Mutter darstellen soll. Zuletzt hält sich auch hartnäckig die Meinung, dass es sich um den von Leonardo Da Vinci adoptierten Sohn Giacomo de Capriotti handelt.

Das ewige Rätsel der berühmtesten Frau der Welt:

Die Indizien in dem Bild deuten darauf hin, dass es sich bei der Dargestellten um Isabella von Aragon handelt. Ihr Gewand zeigt am Ausschnitt ein Anzeichen der Visconti-Sforza, einem mailändischen Haus des 16. Jahrhunderts. Dass es sich bei der Person demgegenüber um die Gattin des Francesco di Bartolomeo di Zanobi del Giocondo handeln soll, wird durch gute Argumente geradezu widerlegt. Als florentinischer Seidenhändler hat sich der Mann einen gewissen Reichtum erarbeiten können. Die Dargestellte trägt hingegen einfache Trauerkleidung. Hätte ihr Mann das Porträt aufgrund eines besonderen Anlasses in Auftrag gegeben, hätte die Mona Lisa ihre Kleiderwahl sicherlich fröhlicher getroffen. Außerdem hat schon der Biograf und Maler Giorgio Vasari erkannt, dass Leonardo Da Vinci bei der Umsetzung teilweise keine große Sorgfalt walten ließ. Vasari bezeichnete das Gemälde des Weiteren als "unvollendet", da aus der ursprünglichen Zeichnung niemals ein abnehmbares Ölgemälde geworden ist. Damit scheint die Theorie widerlegt zu sein, dass es sich bei der Frau um eine wohlhabende Kaufmannsgattin handelt.

Heutzutage gibt es dieses Gemälde in verschiedenen Größen und Drucken zu kaufen. Passende Rahmen runden dieses Meisterwerk ab und sind zum Beispiel bei rahmenversand zu finden.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige