Flughafen Hamburg setzt auf Kultur-Akzente

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John Neumeier meint, es war immer schon ein Menschheitstraum, fliegen zu können. Das Ballett erinnere durch Sprünge und das In- der-Luft-Schweben ans Fliegen, und insofern passten die Fotografien gut zum Flughafen. Das Bild ist aus John Neumeiers Ballett „A Cinderella Story“.
 
Herr Neumeier: „Warum schreien Sie auf dem Bild?“ - „Ich schreie, weil der Flug verspätet ist.“ John Neumeier vor seinem Bild, das während der Nijinsky-Gala am 13. Juli 2008 aufgenommen wurde.
Ballett-Intendant John Neumeier weiht neuen Wartebereich mit ein
 
Die Passagiere von Hamburg Airport finden Hamburg als Erlebnis- und Eventstadt ab sofort auch am Flughafen wieder: In Kooperation mit dem renommierten Hamburg Ballett wurde das Ambiente der Wartebereiche an den Gates C02 bis C05 neugestaltet und dem Thema „Kultur und Events“ gewidmet. John Neumeier, Ballettintendant und Chefchoreograf beim Hamburg Ballett, und Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, haben den neugestalteten Gate-Bereich heute feierlich eingeweiht.
 
„Das Hamburg Ballett steht in der Hansestadt für Kultur der internationalen Spitzenklasse und ist weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt“, sagt Michael Eggenschwiler. „Zusammen mit dieser berühmten Hamburger Institution haben wir einen ganz besonderen Gate-Bereich für unsere Passagiere geschaffen: Die neugestalteten Sitz- und Arbeitsbereiche wurden mit schillernden Event- und künstlerischen Ballettmotiven ergänzt.“ An vielen zusätzlichen Strom- und USB-Anschlüssen können die Fluggäste Laptops, Tablets und Mobiltelefone aufladen.
 
„Das Hamburg Ballett ist in jeder Saison mit repräsentativen Gastspielen auf mehreren Kontinenten präsent und wird dort als Kulturbotschafter Hamburgs und Deutschlands wahrgenommen. Der Hamburg Airport bildet gewissermaßen den Ausgangspunkt unserer Tourneen wie auch meiner eigenen Tätigkeit als Gastchoreograf bei weltweit führenden Ballettcompagnien. Insofern bin ich die Kooperation gerne eingegangen und freue mich über die gelungene Gestaltung des neuen Gate-Bereichs, der unser internationales Engagement eindrucksvoll aufgreift“, so Ballettintendant John Neumeier.
 
Komfortable Sitzgelegenheiten und mehr Steckdosen
Die Farben, Materialien und Motive des neugestalteten Wartebereichs sind genau auf das Thema „Kultur und Events“ abgestimmt. Großformatige Bilder vom Hamburg Ballett, vom Blue Port und vom Hamburger Dom auf dem Heiligengeistfeld setzen an den Gates C02 bis C05 typisch hamburgische Akzente. So vielfältig wie die Hansestadt sind auch die neuen Sitzgruppen, die den Fluggästen viel Platz zum Kommunizieren, Arbeiten und Entspannen bieten. Die verschiedenen Sitzgelegenheiten sollen dabei für die Vielfalt zwischen Alster und Elbe stehen.
 
Neues Pier-Ambiente bringt Hamburg-Flair an den Flughafen
Der jetzt umgestaltete Wartebereich ist Teil des neuen Pier-Ambientes am Hamburg Airport, bei dem besonderer Wert auf Hamburg-Akzente gelegt wird. Das übergeordnete Thema Hamburg wird nach und nach mit jedem Umbau auf weitere Bereiche des Flughafens übertragen: mit Fotomotiven, Zitatwänden und dem dazu passenden Möbel-Design.
 
So wurde zunächst der kostenlose Wartebereich „Upper Deck“ auf der Höhe von Gate A17 neugestaltet und erinnert durch frische Farben und viel Grün an die zahlreichen Parks der Hansestadt. Im Jahr 2016 wurde das Projekt „Kunst am Gate“ gestartet, das seither Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine Ausstellungsfläche für ihre Werke bietet. Im gleichen Jahr wurden zwei weitere Gate-Bereiche modernisiert: Am stilvollen Lounge-Wartebereich A17 verleiht das Thema „Handel und Kontor“ ein original hanseatisches Flair. Unter dem Motto „Hamburger Stadtbild“ laden die Gates A18 bis A19 mit einer Zusammenstellung aus Fotos der Michel-Wiese, aus grünen Platanen und edlen Liegestühlen zum Verweilen ein. Auch ein eigener Pop-up-Store wurde im Rahmen des neuen Pier-Ambientes eröffnet und bietet den Passagieren ein abwechslungsreiches Shopping-Erlebnis in hanseatisch gestalteter Umgebung direkt an Gate A17.

Fotos Elke Backert
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