Neuigkeiten aus dem südfranzösischen Avignon

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Oft sieht man die Menschen auch auf der Brücke tanzen
 
Der Papstpalast hat riesige Ausmaße
Neuigkeiten aus dem südfranzösischen Avignon

Die Provence-Hauptstadt Avignon ist vielen bekannt durch das Lied über die berühmte Brücke von Avignon: „Sur le pont d`Avignon, on y danse, on y danse … tous en rond …“ Noch vor der gewaltigen das mittelalterliche Zentrum einfassenden Stadtmauer mit ihren Türmen und mächtigen Toren muss zuerst die Brücke gewürdigt werden. Man sieht, dass viele Menschen tatsächlich tanzen und singen.

„HISTOPAD“ im Papstpalast - ab September 2017

Besucher des Papstpalastes können ab dem Nationalen Tag des Denkmals im größten gotischen Palast Europas eine einzigartige Zeitreise antreten. Als Besucher organisieren sie ihre Besichtigung selbst und öffnen dank 3D-Technologie und erweiterter Realität in Eigeninitiative die Tore der Zeit.
Mit einem Touchscreen-Tablet in der Hand kann der Besucher in den größten Räumen des Bauwerks in weit zurückliegende Zeiten eintauchen. Die Räume werden dargestellt, wie sie im 14. Jahrhundert vermutlich aussahen.
Die Darstellungen auf dem Histopad sind spektakuläre Nachbildungen, sie beruhen auf historischen und kulturellen Inhalten und wurden von einem wissenschaftlichen Gremium entwickelt.
Zur Einführung wurden die Inhalte des Histopads in sechs Sprachen erarbeitet - Französisch, Englisch, Chinesisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch. Das Histopad eignet sich auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität, zur Zeichensprachen-Vermittlung und für Sehbehinderte.

Das Digitalprojekt entstand in Koproduktion mit Histovery, einem Start-Up und Mitglied der in
Avignon gegründeten Vereinigung French Tech Culture, in der regionale und in der Digitaltechnik tätige Akteure zur Entwicklung einer rein französischen Lösung zusammenarbeiten.
Info: www.palais-des-papes.com

Les Combas de Lambert
Bis 5. Juni 2017
Die Ausstellung der Collection Lambert zeigt viele ausgewählte Werke von Combas, der zu den Künstlern gehört, die in der Collection am stärksten vertreten sind. Es zeigt sich eine
tolldreiste, frohlockende, farbige und überschwängliche Kunst, die an den Koloristen Gaston Chaissac wie auch an Anzüglichkeiten
eines völlig gedankenfreien Jahrzehnts erinnert, tausend Meilen entfernt von unserer gebremsten politisch korrekten Welt und
der Wiederkehr einer ideologischen und religiösen Moral, die alle Debatten beherrscht. Im fünfzigjährigen Bestehen der Galerie Yvon Lambert spielt der Künstler Robert Combas eine besondere Rolle.
Er trat Mitte der 1980er Jahre in einer Zeit auf, als auf dem Kunstmarkt und in der Kunstgeschichte eine Revolution stattfand. Die seit fünfzehn Jahren verbannte und vergessene figurative Kunst tauchte plötzlich auf der ganzen Welt wieder auf.
Info: www.collectionlambert.com

Carré du Palais - ab April 2017
Auf dem Platz vor dem Papstpalast führt kein Weg am „Carré du Palais“ vorbei, dem Genießer-Tempel für Rhône-Wein-Liebhaber mitten in Avignon. Er ist dem Wein aus dem Rhônetal, der Gastronomie und dem Weintourismus gewidmet. Mit einer Weinschule (École des Vins du Rhône), einer weintouristischen Bar (nur Rhône-Weine), einem beeindruckenden Weinkeller, Salons und Terrassen und vielen Veranstaltungen übers Jahr werden Besucher in Avignon, Kongressteilnehmer wie auch ein regionales Publikum angesprochen. Im Carré du Palais lernt man in Verkaufsworkshops, bei Vorführungen und in speziellen Amateurkursen auch viel über andere Themen wie „Les Grands Ferments“, Kaffee, Tee, Schokolade, Brot, Wurstwaren, Käse…
Info: www.carredupalaisavignon.com

Fotos Elke Backert
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