Augen auf beim Münzverkauf

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Hamburg: An- und Verkauf | Augen auf beim Münzverkauf
Ich habe eine Zeit lang 10-Euro-Silbermünzen der Bundesrepublik Deutschland (offizielles Zahlungsmittel innerhalb der BRD) gesammelt, wollte die Sammlung aber nicht weiterführen, nachdem die Münzen nicht mehr in der Qualität Sterling-Silber (925/100) geprägt werden.
Mit meinem inzwischen auf 39 Münzen angewachsenen „Schatz“ bin ich zu einem Händler in Bramfeld gegangen und habe gefragt, ob bzw. zu welchem Preis er an einem Ankauf interessiert sei. Dies deshalb, weil zu jeder Münze eine Sonderprägung beilag (die natürlich keinen bezifferbaren Wert hat und nur für Sammler interessant ist).
Und nun wird es spannend: Der Ladeninhaber nahm seine Lupe heraus, besah sich einzelne der gekapselten Münzen und legte sie nacheinander auf die Wage. Ergebnis: Gedenkmünzen seien wertlos, und niemand würde so etwas kaufen. Ich habe den Herrn darauf aufmerksam gemacht, dass die Münzen durchaus jeweils mindestens 10 € wert seien, ich also auf jeden Fall € 390,00 haben müsse. Er bestand jedoch darauf, das sei alles wertloses Zeug und nur als Spielzeug für seine Enkel geeignet und wollte mir € 70,00 aufdrängen. Diese Scheine hielt er mir wiederholt hin und war leicht verärgert, als ich mich mit den Worten verabschiedete, ich müsse mir alles noch einmal überlegen. Bei einer HASPA-Zweigstelle wurden mir die Münzen anstandslos zum Nennwert abgenommen. Hätte ich mich auf den Vorschlag des Ladeninhabers aus Unkenntnis eingelassen, wären mir so exakt € 320,00 entgangen.
Die Bewertung des Vorgangs überlasse ich dem Leser.
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