Bramfeld: Anlieger fordern Schwellen

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Anlieger Manfred Vogel (rechts) und Bernd Viethen (74): Am besten wären Schwellen gegen die Raser Foto: tel
Hamburg: Anderheitsallee |

Wieder ein Unfall in der Anderheitsallee : Fahrerin ließ sich „von neuem Zaun ablenken“

Von Michael Hertel
Bramfeld
Der Knall war weithin zu hören. In der Kurve Anderheitsallee/Fritz-Reuter-Straße in Bramfeld hat es kürzlich mal wieder „gekracht“. Eine Frau hatte ihren Kleinwagen gegen einen der Betonpoller gelenkt, die als Hindernis das Rasen auf der Strecke verhindern sollen. Während die Fahrerin mit einem Schrecken davonkam, gingen die Betonringe zu Bruch und riefen gleich wieder die Anlieger-Initiative auf den Plan, die seit rund 25 Jahren vor Ort für Verkehrsberuhigung kämpft. „Hier ist viel Verkehr. Es wird gerast, über die Gehwege gefahren und manchmal sogar über den abzweigenden Wanderweg ausgewichen“, berichtete Anlieger Manfred Vogel (69), dessen Haus genau an der Kurve liegt. Kein Wunder, ist doch der Straßenzug via Fabriciusstraße die beliebteste Ausweichstrecke, wenn die Bramfelder Chaussee mal wieder dicht ist. Allerdings hätten die aufgestellten Betonpoller schon eine Verbesserung gebracht.

Kübel wird ersetzt


Vogel: „Die sind für Anlieger und Fußgänger eine Lebensversicherung. Noch ein Poller mehr wäre besser. Ich hoffe, dass wenigstens der kaputte Poller ersetzt wird. Den hatte meine Frau sogar bepflanzt, damit er nicht länger als Mülleimer missbraucht wird.“ Die Polizei ist sicher, dass dort bald ein neuer Pflanzkübel steht. Ralf Klahn (Leiter Prävention und Verkehr beim PK 36): „Eine Stunde nach dem Unfall wusste der Wegewart Bescheid.“ Der Unfall sei übrigens nicht infolge überhöhter Geschwindigkeit oder beim Ausweichen entstanden. Klahn: „Die Frau hat ausgesagt, dass sie sich durch den nagelneuen Zaun eines Anliegers habe ablenken lassen.“ Ironie des Schicksals: Der Zaun gehört ausgerechnet Manfred Vogel.
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