Bramfeld nimmt Kurs auf Branchenmix

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Die Marktplatz Galerie an der Ecke Bramfelder Chaussee und Herthastraße Foto: tel
Hamburg: Bramfelder Chaussee 230 |

Center-Manager der Marktplatz Galerie: Marktplatz-Feste sollen weiter wachsen

Von Michael Hertel
Bramfeld
Mehr als ein Jahr lang bestimmt Dennis Hartung-Mallon (35) als Centermanager die Geschicke der Marktplatz Galerie Bramfeld – da wurde es langsam Zeit, sich der Stadtteilkonferenz vorzustellen, und zwar gleich mit einer kleinen Bilanz. Denn nach fünfjährigem Bestehen tat sich 2016 einiges im Einkaufszentrum an der Bramfelder Chaussee 230, das zur BCM Center Management GmbH (Unternehmensgruppe Hermann Friedrich Bruhn) gehört: „Acht neue Mieter haben wir aufgenommen. Die sind wichtig für den Branchenmix“, erklärte Hartung-Mallon und nannte zwei Beispiele: „Jetzt gibt es wieder ein Reformhaus bei uns.“

Spielzeug-Fachgeschäft Hartfelder

Und auf einen weiteren neuen Mieter ist der Manager richtig stolz: „Hartfelder junior habe ich einst in das Tibarg Center geholt.“ Gemeint ist das Spielzeug-Fachgeschäft von Nils und Julia Hartfelder, die „mit einem sehr erfolgreichen Konzept“ die Hartfelder-Tradition am Standort Bramfeld fortsetzen. Zugleich zeigt sich hier die Strategie von BCM: „Wir setzen nicht auf Ketten, sondern auf Inhaber geführte Konzepte.“ Insgesamt sind mehr als 60 Einzelhandelsgeschäfte in der Marktplatz Galerie angesiedelt. Lobend äußerte sich der BCM-Topmanager zum aktiven Quartiersmanagement in Bramfeld: „Wir schätzen nicht nur die Arbeit von Sylvia Soggia, sondern wissen um die Bedeutung eines starken Quartiersmanagements.“ Nachdem nun die Finanzierung durch BRAIN und die Stadt auslief, sprang BCM mit einem festgelegten Betrag ein, um die Fortsetzung der Arbeit von Sylvia Soggia zu sichern. Was die gesellschaftliche Wirkung in den Stadtteil betrifft, setzt Hartung-Mallon die von Vorgänger Jürgen Brunke begonnenen Aktivitäten fort und will sie noch ausbauen, wie er der Stadtteilkonferenz berichtete.

Kulturbörse im Juli

So lud er die Multiplikatoren ganz herzlich zur Kulturbörse am 7. und 8. Juli ein und ließ durchblicken, dass er sich das alljährliche Stadtteilfest (Sonntag, 2. Juli) in Zusammenarbeit mit dem Brakula „auch mal größer“ vorstellen könnte. In die gleiche Richtung gehen die Aktivitäten für den Weihnachtsmarkt: Er soll so wachsen, dass er auch für Besucher von außerhalb interessant werde, erklärte Hartung-Mallon: „Das schaffen wir aber nicht mehr in diesem Jahr sondern frühestens 2018.“
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