Fahrenkrön: Behörde denkt um

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Schuleltern vom Fahrenkrön dürfen den Edeka-Parkplatz mitnutzen. Im Hintergrund: Gebäude des neuen Seniorenpflegeheims Foto: tel
Hamburg: Schule Fahrenkrön |

Neue Verkehrsführung soll Verkehrs- und Parksituation entschärfen und Anwohner entlasten

Von Michael Hertel
Bramfeld
Mit einer Fülle von Maßnahmen versucht die Polizei die derzeit missliche Verkehrslage an der Straße Fahrenkrön (Bramfeld) in den Griff zu bekommen. Wie berichtet, hatten sich Anwohner massiv beschwert (das Wochenblatt berichtete.
„Die Probleme ergeben sich durch die Baustelle neben der Schule, die Einrichtung des neuen Pflegeheims mit der neuen KiTa und den vorhandenen Parkdruck in der Anwohnerstraße“, analysiert Ralf Klahn, Leiter der Abteilung Prävention und Verkehr beim Polizeikommissariat 36 (Ellernreihe).

Alternative Edeka-Parkplatz

Verschärft werde die Situation, wenn Eltern ihre Schulkinder während der Hauptbring- und Abholzeiten (ca. 7.30 bis 8.05 Uhr und 14 bis 16 Uhr) mit dem Auto direkt vor der Schule im absoluten Halteverbot absetzten. Laut einer Verabredung dürfen Schuleltern den Parkplatz des nahegelegenen Edeka-Marktes nutzen, um ihre Kinder die letzten 150 Meter zu Fuß zur Schule zu bringen. Klahn: „Unser Polizeiverkehrslehrer Knorr hat einen Brief an alle Eltern verteilen lassen, in dem die Situation eindringlich geschildert wird. Das Angebot des Edeka-Marktes wird inzwischen sehr gut angenommen.“ Für die zusätzlichen Parkplätze ist Klahn dem Marktleiter und den Eltern sehr dankbar, sie entschärfen die Situation vor Ort spürbar.

Lkw-Lieferverkehr zu Randzeiten

Für den Lieferverkehr zum Pflegeheim (meist mit 7,5-Tonnern) hat Stadtteilpolizist Walther vereinbart, dass diese Verkehre außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden. Angehörige und Besucher der Pflegeheimbewohner wurden auf die missliche Parkplatzsituation in der Straße sowie auf vorhandene Tiefgaragenplätze hingewiesen. Das Wichtigste aber: „Auf unsere Anregung hin überplant das Bezirksamt derzeit den gesamten Straßenabschnitt. Der ruhende Verkehr soll komplett neu geordnet werden, zum Beispiel durch großzügige Wartetaschen zwischen den Einfahrten, die Markierung von Parkständen und notfalls den Einsatz von Blumenkübeln.“ Klahn rechnet mit der Umsetzung bis spätestens diesen Sommer. Pünktlich zum neuen Schuljahr Ende August könnte die Parksituation am Fahrenkrön damit deutlich entspannter sein. Solange wird die Polizei weiterhin mit starker Präsenz vor Ort „im Rahmen unserer Ressourcen“ die Situation überwachen, Verkehrsteilnehmer „sensibilisieren“ und Parksünden konsequent ahnden.

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