Hochmoderne Werkstatt für Lehrlinge

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Ausbildungsmeister Bastian Lange (39) und Azubi Nico Steffens (26) an einer modernen Heizungsanlage Foto: Martin Brinckmann
Hamburg: Fabriciusstraße 124 |

Sanitär, Heizung, Klempner: In Bramfeld ist das große Ausbildungszentrum fertig

Von Michael Hertel
Bramfeld
Eine hochmoderne Werkstatt für Öl- und Gasfeuerungsanlagen hat jetzt die Hamburger Innung Sanitär Heizung Klempner (SHK) an der Fabriciusstraße eröffnet. Die Werkstatt war der letzte Baustein für das große Ausbildungszentrum an der Fabriciusstraße 124, das 2011 eröffnet wurde. Rund vier Millionen Euro hat die Mitglieder finanzierte Innung aus eigenen Mitteln in das Ausbildungszentrum investiert, davon allein 1,5 Millionen Euro in die neue Werkstatt. „Mit der neuen Werkstatt sind wir nach großen Technologiesprüngen nun auch im Bereich der fossilen Brennstoffe für die Zukunft gerüstet“, freute sich Hauptgeschäftsführer Walter Wohlert zur Eröffnung, bei der auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer (Köln), anwesend war. Bereits seit sechs Jahren wird an der Fabriciusstraße in Sachen Solarthermie, Wärmepumpen, Pelletsanlagen und Kraft-Wärmekopplung geschult. Allerdings machen Öl- und Gasheizungen noch immer rund 98 Prozent der Hamburger Heizungsanlagen aus, berichtete Wohlert. Rund 45 Prozent dieser Anlagen sind älter als 20 Jahre. Dort sieht das SHK-Handwerk noch großes Potenzial für Kosten- und CO²-Reduzierung. Erfreulich sei der große Zuwachs erneuerbarer Energie beim Bau neuer Anlagen.

Für Azubis, Gesellen und Meister

Das Zentrum in der Fabriciusstraße dient sowohl Auszubildenden wie auch Gesellen und Meistern in der Fortbildung. Auf mehr als 650 Quadratmeter Fläche können jetzt bis zu 74 Personen gleichzeitig unterwiesen werden. Das Hamburger SHK-Handwerk umfasst rund 700 Mitgliedsbetriebe. Im Jahre 1883 wurde die „Innung der Klempner und verwandten Gewerbe“ gegründet und hat heute seine Zentrale am Barmbeker Markt. Erste urkundliche Erwähnungen des Handwerks gehen aber schon auf das Jahr 1541 zurück.
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