Mit Omi Müll in Bramfeld sammeln

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Die Kids der Kita Hohnerredder und die Senioren vom Max-Brauer-Haus Foto: Grell
Hamburg: Kita Hohnerredder |

Kinder der Kita Hohenredder und Senioren machen mit bei „Hamburg räumt auf“

Bramfeld Erika Klages ist 93 Jahre alt und war trotzdem wieder beim gemeinsamen Müllsammeln im Rahmen der Aktion „Hamburg räumt auf“ unterwegs – zusammen mit den Kindern der benachbarten Kita (das Wochenblatt berichtete). Sie findet die Aktion „herrlich und einfach entzückend zusammen mit den Kleinen hier den Abfall in der Gegend rund um die Kita und die Seniorenresidenz aufzusammeln“. Das Max-Brauer-Haus am Hohnerredder hatte zusammen mit der Kita, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihren Standort hat, zu diesem Projekt aufgerufen.

Generationenprojekt


Unter dem Titel „Hamburg räumt auf“ haben sich in den vergangenen Tagen viele Vereine und Institutionen an der gemeinschaftlichen Abfallbeseitigung in der gesamten Stadt beteiligt. Regina Jäck von der SPD begrüßt dieses „Generationen-Projekt“ in ihren Stadtteilen und würde sich freuen, wenn diese Kooperation zur Verschönerung des Viertels auch in den nächsten Jahren immer wieder stattfinden könnte. Auch Pia (4), Antonia (4) und Carlotta (3) hatten ihren Spaß daran, die riesigen weißen Müllbeutel zu füllen. „Da ist jetzt ganz viel Dreck drin“, berichteten die Mädels. Für Kita und Seniorenheim war es nicht die erste gemeinsame Unternehmung, denn bereits zu Weihnachten und Ostern finden regelmäßig immer wieder tolle Events statt. Dann wird zusammen gesungen, gebastelt oder vorgelesen. An diesem Morgen, an dem es um die Beseitigung des Abfalls auf den Gehwegen und in den Gebüschen ging, waren 19 Kinder aus der Elementargruppe der Kindertagesstätte dabei und ein Duzend Senioren.

Nächstes Jahr wieder dabei


Erika Klages will auf jeden Fall weitermachen solange sie kann und im nächsten Frühjahr wieder dabei sein, damit Bramfeld noch ein wenig schöner wird. Carlotta will ihr wieder helfen. Die beiden haben sich bei der gemeinsamen Aktion gefunden und könnten Omi und Enkelin sein. Ganz vertraut sagt Erika: „Komm‘ Carlotta, wir zeigen den anderen Mal, was wir alles gesammelt haben“. (kg)
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