Nach Brand: Neue Sporthalle für die Stadtteilschule Bramfeld

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Baubeginn im Frühjahr 2014

Bramfeld. Im März 2014 soll der Bau der neuen Sporthalle der Stadtteilschule Bramfeld beginnen. Sie ist der Ersatz für die am 27. August 2012 abgebrannte Halle der Schule am Bramfelder Dorfplatz.
Brandstifter zündeten damals das 800 Quadratmeter große Gebäude an, das komplett zerstört wurde. Zwei mutmaßliche Täter hat die Polizei ermittelt, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün. Das Verfahren sei derzeit bei der Staatsanwaltschaft anhängig.
Seit dem Brand hat die Schule eine große Solidarität im Stadtteil erfahren. Viele Schulen in der Umgebung stellten Hallenzeit für den Sportunterricht zur Verfügung, so dass die Schüler nicht auf dieses Fach verzichten mussten. Aber das kann nur eine Übergangslösung sein. Zunächst soll im November die alte Halle – oder vielmehr was noch von ihr übrig ist – abgerissen werden. Im März ist, sofern die Wetterbedingungen es zulassen, Baubeginn für die neue Zweifeldhalle, nebst elf neuen Klassenräumen. Die Kosten für dieses Projekt betragen laut Finanzbehörde 7,1 Millionen Euro. Sven Marlow, stellvertretender Schulleiter, blickt voller Freude und Zuversicht auf die neue Halle und hofft, dass im Frühjahr 2015 der Unterricht dort aufgenommen werden kann: „Wir hatten von Anfang an Kontakt zu dem Architekten und unsere Wünsche wurden bei den Planungen berücksichtigt.“ Auch dass der enorme Arbeitsaufwand der Stundenplanabstimmung dann wegfällt, freut Sven Marlow sehr. Der Sportunterricht der Stadtteilschule Bramfeld musste und muss noch immer koordiniert werden mit dem Unterricht der Berufsschule H20, der Stadtteilschule am See, dem Johannes-Brahms-Gymnasium und dem Standort Hegholt.
„Natürlich wird trotz dieser Zweifelderhalle noch immer Sportunterricht in andere Schulen ausgelagert werden. Dies hat schlicht und einfach Kostengründe, denn Leerstand anderer Hallen muss vermieden werden“, erklärt Marlow. Aber selbst wenn sich die Schule eine größere Halle gewünscht hätte: Es wäre kein Platz zum Bauen da gewesen.
Der Schulbetrieb wird von den Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden, da ist sich Sven Marlow sicher: „Wir haben ja zwei Eingänge und notfalls schließen wir den einen für die Schüler und behalten ihn den Handwerkern und Maschinen vor.“ (ts)
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