Parkplatzsituation in Bramfeld noch erträglich

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Kompliziert: zwischen Herthastraße und Dorfplatz kann man mit Parkscheibe zwei Stunden parken. Vorsicht, hier „lauert“ der Elektro-Parkplatz Foto: tel
Hamburg: Herthastraße 16 |

Wer günstig parken will, sollte sich im Stadtteil aber schon auskennen, weiß Stadtteilpolizist Studtfeld

Von Michael Hertel
Bramfeld
Wer in Bramfeld günstig und bequem parken will, muss sich gut auskennen. Das berichtete Stadtteilpolizist Werner Studtfeld (57) auf der jüngsten Stadtteilkonferenz. So gibt es – grob skizziert – drei verschiedene Parkraumzonen. Schwer, da noch durchzublicken. Am teuersten parkt man im Bereich zwischen Herthastraße und Hildeboldtweg beiderseits der Bramfelder Chaussee: „Dort sind meist Parkscheinautomaten aufgestellt. Die Höchstparkdauer beträgt 180 Minuten für einen Euro.“ Immer noch günstig, wenn man es mit Innenstadt-Gebühren vergleicht. Nördlich des Hildeboldtweges kommen die klassischen Parkscheiben zum Einsatz – Höchstparkdauer zwei Stunden. Die weiter entfernten Bereiche sind nicht bewirtschaftet und somit auch gebührenfrei.

Plätze für Elektroautos


Inzwischen gibt es auch in Bramfeld einige Plätze für Elektroautos, beispielsweise an der Bramfelder Chaussee 242 und am Moosrosenweg mit Ladesäulen. „Dort dürfen nur Elektrofahrzeuge parken – sie haben ein „E“ am Schluss des Kennzeichens“, berichtet der Stadtteilpolizist. Die „E“-Fahrzeuge müssen übrigens nicht laden, die Höchstparkdauer beträgt für sie zwei Stunden mit Parkscheibe. „Dort ist die Polizei gehalten, Falschparker konsequent abzuschleppen. Das kann bis zu 250 Euro kosten.“

Halteverbot im Havermannstieg


Ähnliches gilt übrigens auch für den schmalen Havermannstieg zwischen „Chaussee“ und Bräsigweg beim neuen Penny-Markt. „Ganz schlaue Autofahrer haben dort einen defekten Klapppoller zum Abkürzen genutzt“, berichtet der Polizeihauptkommissar. Und der Havermannstieg ist so schmal, dass dort schon aus Sicherheitsgründen ein absolutes Halteverbot besteht. Insgesamt erscheint die Parkplatzsituation im Zentrum Bramfelds noch erträglich zu sein. Nicht zuletzt die Marktplatz Galerie (431 Parkplätze) und Kaufland (über 300) tragen dazubei.
„Man kann aber nicht erwarten, immer direkt vor der Haustür einen Platz zu finden“, weiß Werner Studtfeld.
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