Viele Promis im neuen Brakula

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Anerkennung: Brakula-Geschäftsführer Uwe Schmidt bekam von den Gästen einen riesigen Blumentopf Foto: tel
Hamburg: Bramfelder Chaussee 265 |

Nach vier Jahren ist es nun geschafft: Kulturladen in Hamburg-Bramfeld ist saniert und vergrößert

Von Michael Hertel
Bramfeld
Das Brakula rief – und viele, viele kamen: Vorigen Freitag fand die Wiedereröffnungsfeier des „Bramfelder Kulturladens“ nach vierzehnmonatiger Schließung wegen Grundsanierung statt. Mehr als 150 geladene Gäste, darunter viele Vereinsmitglieder und Förderer und nicht zuletzt die lokale politische Prominenz trafen sich im neu gestalteten und vergrößerten Veranstaltungssaal (das Wochenblatt berichtete). Auch die Hamburger Bürgerschaft war mit Regina Jäck, Lars Pochnicht, Jens Schwieger und dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Dressel (alle SPD) gut vertreten. Gisela Reimers vom Vorstand des Betreibervereins ließ in ihrer Rede die „drei intensiven Jahre der Planung und ein noch intensiveres Jahr mit dem Bau“ launig Revue passieren, wies auch darauf hin, dass ein kritischer Wochenblatt-Artikelüber den Zustand der Heizungsanlage in dem 130 Jahre alten Bauernhaus letztlich den Anlass zur rund 1,7 Millionen Euro teuren Sanierung gegeben hatte.

Mehr Geld für Stadtteilkultur

Reimers erinnerte auch an ihren vor wenigen Monaten verstorbenen Vorstandskollegen Harry Schaub (†). Dem Bramfelder Urgestein war es nicht mehr vergönnt, das Gebäude im sanierten Zustand zu erleben. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff fiel gleich die umgruppierte und vergrößerte Bühne auf: „Das Haus verfügt jetzt über viel mehr Möglichkeiten, konnte sich aber den Charme des Historischen bewahren.“ Werner Frömming von der Kulturbehörde schließlich erfreute die Anwesenden mit der Nachricht, dass der gerade von der Bürgerschaft debattierte Haushalt im nächsten Jahr rund 800.000 Euro mehr Geld für die Stadtteilkultur vorsehe, davon allein 150.000 Euro mehr für den Bezirk Wandsbek (das Wochenblatt berichtete über die Geldnöte der Vereine in Hamburgs Stadtteilen). Gudrun Wohlrab (Leiterin des Stadtteilarchivs) ging bis in die frühen 1980er-Jahre zurück: „Für mich ist das heute schon die dritte Eröffnung des Brakula.“ Mit leckeren Häppchen der neuen Brakula-Gastronomie ausgestattet, schritten die Gäste anschließend zur Hausbesichtigung. Übrigens: Die vom Stadtteilarchiv zusammengestellte Eröffnungsausstellung mit herrlichen Fotos aus Geschichte und (Um-)Bau des alten Bauernhauses lohnt eine Besichtigung auch nach der Eröffnungsfeier. Einfach mal reinschauen!

Weitere Infos: Kulturladen Brakula

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