Tipps und Tricks zu Merkur & Novoline Spielautomaten

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Merkur Spielautomaten

Bei einem Spielautomaten handelt es sich um eine elektronische oder mechanische Maschine, die einen zufälligen Spielverlauf bietet, der durch die Betätigung der Spieler ausgelöst und zum Teil mitbestimmt werden kann.

Die Begriffserklärung für einen Spielautomaten


In den meisten Fällen wird mit dem Begriff Spielautomat in Deutschland, die „Geldspielgeräte“ bezeichnet, die in Gaststätten und Spielhallen zu finden sind. Diese Bezeichnung wurde dabei von der § 33c der Gewerbeordnung (GewO) bestimmt und geprägt. Es muss jedoch beachtet werden, dass die Begriffsbedeutung auch weiterführend verwendet werden kann, hierzu gehören:

• „Einarmige Banditen“ die meist in Spielkasinos zu finden sind und deutlich höhere Einsatzmöglichkeiten und entsprechend auch Gewinnchancen bieten.

• Automaten für die Unterhaltung ohne Geldgewinnmöglichkeiten, wie Arcadeautomaten, Flipperautomaten und mechanische Automaten.

• Spielzeugautomaten, die eine Kombination von Glücksspiel und Verkaufsautomaten darstellen.

In allen Bereichen sind die Motive zum Spielen die Hoffnung auf einen echten Geldgewinn an den Spielautomaten und der Unterhaltungswert der Maschinen. In der Regel gelten die Betreiber der Automaten und der Staat als kommerzielle Nutznießer der Slots. Sofern die Spielautomaten nicht illegal aufgestellt/betrieben werden, muss dem Staat ein beträchtlicher Teil der Gewinne in Form von der Umsatz- und Vergnügungssteuer ausgezahlt werden.

In einer Spielbank oder einem Kasino werden die Spielautomaten im Gegensatz zu den Glücksspielvarianten Black Jack und Roulette als entsprechend „kleines Spiel“ betitelt.

Die Gesetze für Spielautomat in Deutschland


Sowohl in der Gewerbeordnung und in der Spieleverordnung als auch in den Ländergesetzen werden das Aufstellen und der Umgang mit den Spielautomaten genau geregelt. Der Grund hierfür ist der Verbraucherschutz der Kunden und die Verringerung des pathologischen Spieles, auch als Spielsucht oder Spielabhängigkeit bekannt.

Am 13. Dezember 2014 ist die aktuellste Version der Spieleverordnung in Kraft getreten. Durch diese Fassung wurden einige Details der fünften Novelle korrigiert, die gerade einmal einen Monat zuvor veröffentlicht wurde.

Mit der aktuell sechsten Novellierung soll der Spiel- und Jugendschutz bei den Spielautomaten verbessert werden. Dies gilt im Besonderen für Geldspielautomaten, die seit der neuen Fassung, eine Begrenzung der Verlustmöglichkeiten und Spielanreize einhalten müssen. Es muss aber beachtet werden, dass diese strengeren Anforderungen zum größten Teil nur für die Spielautomaten gelten, die erst neu zugelassen wurden. Bei älteren Automaten treten die nötigen Änderungen erst nach einer Übergangsfrist in Kraft. Im Allgemeinen müssen dabei seit dem 13. Dezember 2014 folgende Bestimmungen beachtet werden:

• Die Geldspielautomaten dürfen ausschließlich in Spielhallen und Gaststätten aufgestellt werden. Die maximale Anzahl der Automaten ist dabei auf 3 (ab dem 10, November 2019 auf 2 Automaten) pro Anlaufstelle beschränkt. Pro Aufstellungsort dürfen maximal 12 Spielautomat aufgestellt werden.

• In allen Spielhallen ist der Alkoholausschank verboten.

• Jugendliche Nutzer unter 18 Jahren, dürfen nicht an den Automaten spielen. Darüber hinaus besteht für diese Nutzer ein Zutrittsverbot bei den Spielhallen, gemäß dem Jugendschutzgesetz.

• Die Höhe der maximalen Gewinne und maximalen Einsätze bei einer bestimmten Spieldauer sind genau geregelt. Als Beispiel dürfen in 5 Sekunden nur maximal 0,20 Euro eingesetzt und 2 Euro gewonnen werden.

• Pro Stunde darf dabei ein Verlust (die Summe des Einsatzes, der den Gewinn übersteigt) bei maximal 80 Euro liegen (60 Euro, bei Spielautomaten die neu zugelassen wurden).

• Pro Stunde darf maximal ein Gewinn (nach Abzug der Einsätze) von 500 Euro erzielt werden (400 Euro bei erst neu zugelassenen Automaten).

• Pro Stunde ist der durchschnittliche Verlust auf 33 Euro beziehungsweise 20 Euro bei neuen Automaten begrenzt.

• Eine Kontrolleinrichtung bei dem Automaten sorgt für die Einhaltung der maximalen Gewinne und Verluste pro Zeitlimit.

• Auf Basis der Bauartzulassung, werden die Parameter der Automaten von der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) anhand der technischen Richtlinien überprüft.

• Die Geldspielautomaten müssen nach spätestens zwei Jahren, von einem öffentlich bestellen und vereidigten Sachverständigen ober aber auch von der PTB überprüft werden. Die aktuell dafür zuständige Stelle ist der TÜV Rheinland. Ein neu zugelassener Geldspielautomat darf hingegen nur noch maximal vier Jahre im Einsatz bleiben.

Andere Reglungen in Deutschland beschäftigen sich mit technischen Maßnahmen gegen eine gleichzeitige Bespielung von mehr als einem Automaten durch eine Person. Auf diese Weise soll die Verwendung von einer Einsatzautomatik und dem Bespielen von mehreren Automaten mit nur einem gerätegebundenen Identifikationsmittel unterbunden werden. Weiterhin wird auf diese Weise eine Sicherung gegen die Manipulation von dem Automaten, sowie der in dem Gerät gespeicherten Buchungsdaten für das Punktespiel möglich gemacht. Die Anforderungen, die das Punktespiel betreffen, sind maßgeblich die Folge von dem Maßgabebeschluss des Bundesrats. Hierbei wurde in widersprüchlichen Formulierungen das Punktespiel bestimmt, was der Grund für die Bundesregierung war, als Verordnungsgeber die entsprechende Verordnung umzuformulieren. Somit sollten mögliche Vollzugsprobleme erst nach einer Wartezeit von über 16 Monaten und der Notwendigkeit einer wiederholten Notifizierung bei der Europäischen Kommission in Kraft gesetzt werden. Die ganzen Details der neuen Bauartzulassung werden dabei in den technischen Richtlinien der PTB aufgeführt, die von der EU notifiziert wurde.




Merkur Spielautomaten


Durch die Absenkungen, der Verlust- und Gewinnmöglichkeiten im November 2014, unterstützt die Bundesregierung ihre Bemühungen, eine exakte Abgrenzung bei den Beschränkungen für Gewinne und Verluste zu ziehen, die schon mit der Novelle aus dem Jahr 2006 in Kraft getreten ist. Dies gilt vor allem für die Angebote der Spielautomaten (Slots, Slotmaschinen), die im gewerblichen Bereich als „kleine Spiele“ zum Einsatz kommen. In Spielkasinos gibt es entsprechende Slot Maschinen, an denen in einem Zeitraum von 3 Sekunden, Einsätze in Höhe von bis zu 50 Euro und entsprechende Gewinne von bis zu 50.000 Euro möglich sind. Es gibt aber auch Dokumente, die belegen, dass an einem Abend Verluste von bis zu 40.000 Euro von nur einem Nutzer an den Spielautomaten erzielt wurden. Weiterführend zu den Spielverordnungen, wurden im Jahr 2011 auf Länderebene, differenzierte Ausführungs- und Spielhallengesetze im Bezug auf den Glückspieländerungsstaatsvertrag (GlüÄndStV) in Kraft gesetzt.

Dieser Vertrag beschäftigt sich zusätzlich mit den Anforderungen, die bei dem Aufstellen der Spielautomaten in den Spielhallen beachtet werden müssen. Hierzu gehört zum Beispiel, das Verbot zur Abgabe von Getränken und Speisen, die gesetzlichen Sperrstunden, ein Verbot Werbung im Außenbereich der Spielhallen anzubringen, die Pflicht der Einlasskontrolle von Kunden und die Mindestabstände, die zu anderen Spielhallen in der jeweiligen Region eingehalten werden müssen. Aufgrund der neuen Reglung für die Mindestabstände der Spielhallen werden in den meisten Städten mit einer Einwohnerzahl von über 10.000 Bürgern, nach Beendigung der Übergangsregelungen rund 77 Prozent von den Spielhallen und rund 87 Prozent der dort aufgestellten Geldspielautomaten nicht mehr besucht/verwendet werden können.

Novoline Spielautomaten


Im Jahr 2014 betrug die Gesamtzahl aller in Deutschland aufgestellten Geldspielautomaten 270.000 Geräte. In den vorangegangenen 19 Jahren bewegte sich die Zahl in einem Bereich von 245.000 im Jahr 1996 bis zu 183.000 im Jahr 2005. Hierbei zu beachten ist, dass in diesen Zahlen für das Jahr 1995 rund 64.300 und für 2005 rund 82.300 Geldspielautomaten nicht eingerechnet sind, die seit der Novellierung der Spielverordnung aus dem Jahre 2006 nicht mehr in Betrieb sein dürfen. Diese Automaten boten zwar keinen echten Geldgewinn, jedoch konnten die User hier bis zu 6 Freispiele pro Runde an den Automaten gewinnen.

Der Verdienst bei den Geldspielautomaten unterliegt außer der üblichen Steuer (Ertrags- und Umsatzsteuer), in allen Bundesländern außer Bayern, noch der Vergnügungssteuer. Um diese Steuer dabei korrekt entrichten zu können, müssen alle Einsätze, die Gewinne und auch der Kasseninhalte der jeweiligen Automaten, direkt und vor allem auslesbar aufgeführt werden können.




Die Geschichte der Spielautomaten


Gegen Ende des Jahres 1880 entstanden die ersten Glückspielautomaten, die schon an die heutigen Maschinen erinnerten. Besonders bekannt wurde dabei der Automat „Liberty Bell“ der von Charles August Fey im Jahr 1899 in San Francisco erfunden und entwickelt wurde. Dieser Slot wurde als Erster seiner Art mit einem 3-Walzen-Spielsystem betrieben. Da Charles August Fey kein Patent für seine Erfindung anmeldete, wurde das Gerät schnell zum Allgemeingut in der damaligen Glückspielbranche. Bevor diese Slotmaschine auf den Markt kam, wurden von den meisten Herstellern nur sogenannte „Stand-Slots“ produziert. Diese Automaten besaßen im Grunde ein einfaches Rouletteprinzip, bei dem die Nutzer auf eine Farbe setzen mussten, um dann die Roulettescheibe über einen Hebel in Bewegung zu setzen und somit zu erfahren, ob sie richtige gesetzt hatten.

Sowohl im „Deutschen Kaiserreich“ als auch in der „Weimarer Republik“, war es streng verboten, das Glücksspiel an den Automaten zu nutzen. Jedoch konnten die Nutzer an den Automaten ein Geschicklichkeitsspiel nutzen. Entsprechend entstanden in dieser Zeit zahlreiche Automaten, an denen die Kunden ihre Geschicklichkeit auf unterschiedlichste Art und Weise demonstrieren konnten.

Der Begriff Geldspiel ist eine speziell deutsche Begrifflichkeit. Hiermit werden ausschließlich die Spielautomaten bezeichnet, die nach 1951 in Deutschland durch die PTB zugelassen wurden. Diese Automaten mussten dementsprechend strenge gesetzliche Voraussetzungen erfüllen.

Heutzutage werden im kompletten deutschsprachigen Raum, vor allem Geldspielgeräte von dem Hersteller „Gauselmann Gruppe“ angeboten. Diese Slots werden als „Merkur-Automaten“ bezeichnet. Hinzu kommen „Novostar-“ und „Novoline Spielautomaten“, die von der Firma „Novomatic“ produziert werden.

In dem Jahr 1990 wurden dabei die ersten Online-Casinos eröffnet, die seit dieser Zeit das Spielen als digitalen Online-Spielautomaten ermöglichen. Besucht werden können diese Casinos über den Computer oder mobile Endgeräte.
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