Berechtigte Kritik an der Sensationspresse

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Die Pressefreiheit in Deutschland ist ein ein wichtiges und in weiten Teilen ein nötiges Instrument unserer Demokratie. Doch in den letzten Jahren hat sich leider der Sensationsjournalismus in Deutschland ausgebreitet. Zeitschriften, wie Berliner Kurier , Bild und ähnliche Formate arbeiten ausschließlich mit einfacher Sprache und reißerischen Starttexten.

Welche Folgen hat das für die Lesekultur

Während viele andere Zeitschriften aufwendig den Artikel recherchieren müssen, werden bei den „Zeitungen für das Volk“ jeden Tag irgendwelche Geschichten dargestellt. Diese werden absichtlich so verstärkt, dass der Wahrheitsgehalt doch sehr fragwürdig ist. Es wird so in den Fällen Kachelmann und Anreas Türk absichtlich Hetze gegen die vermeintlichen Täter verbreitet. Als deren Unschuld bewiesen war, ist keine öffentliche Entschuldigung der Herausgeber erfolgt. Die Niveau der Magazine ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Bilder werden massenhaft gedruckt, ohne einen inhaltlichen Text.

Betroffene haben kaum eine Chance

Zeitschriften entschuldigen sich nur in den seltensten Fällen. Meist nur dann, wenn eine gerichtliche Verhandlung droht. Doch hier wird dann in kleinster Schrift eine Klarstellung niedergeschrieben. Ein weiteres Problem ist, dass viele Inhaber von Zeitungen das Prozessrisiko in Kauf nehmen . Denn die Verkaufszahlen werfen inzwischen so viel Gewinn ab, dass Strafzahlungen damit beglichen werden können.Daher sollte man überlegen, dass absichtlich falsche oder politisch motivierte Inhalten so bestraft werden, dass sich der Druck der „Fake-News“ nicht lohnt.

Journalisten müssen wieder auf Inhalte wert legen

Der wirtschaftliche Druck der Zeitungen wird immer als sehr hoch bezeichnet. Doch das ist augenscheinlich nur für sehr wenige Fachzeitschriften so. Es wäre von Vorteil für Presse und Journalisten, wenn sich diese nur wahrheitsgemäße Berichterstattung besinnen würden. Beeinflussung durch Zeitungen und Presse darf nicht vorkommen. Aus diesen Grund gibt es ja die Pressefreiheit.
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