Besuch von der Verteidigungsministerin

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Der Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Wandsbek, Generalarzt Joachim Hoitz, zeigte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unter anderem anhand eines Modells, wie der Standort Wandsbek künftig aussieht Foto: Röhe
Hamburg: Lesserstraße 180 |

Ursula von der Leyen im Bundeswehrkrankenhaus – 220 Millionen Euro werden in den Umbau investiert

Wandsbek Hoher Besuch aus Berlin: Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in der vergangenen Woche das Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek. Sie gewann einen Eindruck vom Leistungsspektrum der Einrichtung, schaute sich den modernen Fuhrpark an und machte sich ein Bild über die bereits begonnenen, umfangreichen Baumaßnahmen. Der Chefarzt des Krankenhauses, Generalarzt Joachim Hoitz, begleitete die Ministerin durch die Liegenschaft.

Modernes Krankenhaus

Der Chefarzt zeigte ihr anhand eines Modells, wie das Krankenhaus nach Abschluss der Umbauarbeiten aussehen wird. Auf dem Militärgelände wird in den kommenden Jahren unter anderem ein Multifunktionsgebäude mit acht modernsten Operationssälen und Ambulanzen errichtet. 220 Millionen Euro investiert die Bundeswehr in das Krankenhausprojekt. Mit seinen 14 klinischen Fachabteilungen und den zugehörigen fachärztlichen Ambulanzen steht das Bundeswehrkrankenhaus sowohl militärischen als auch zivilen Patienten offen. Das Herzstück des Krankenhauses ist das moderne Bettenhaus mit der Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme, in welcher im Jahr 2016 über 27.000 Patienten behandelt wurden. Das Krankenhaus ist als eigenständiges regionales Traumazentrum von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert. Durch die Kompetenz in allen Bereichen der Medizin bietet es seinen Patienten die Komplettversorgung aus einer Hand – von der Unfallversorgung bis zur Rehabilitation.
Das Krankenhaus betreibt in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Hamburg und der Bundespolizei das größte notärztliche Rettungszentrum Norddeutschlands. Von dort startet auch Christoph 29 seine Luftrettungseinsätze für den Großraum Hamburg. In 2016 gab es für die eingesetzten Rettungsmittel über 10.000 Alarmierungen. Einen ganz besonderen Stellenwert hat der Ausbildungsverbund in taktischer Medizin mit dem Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst aus Leer.

Tropenmedizin

Das deutschlandweite Alleinstellungsmerkmal des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg ist die Kooperation im Bereich Tropenmedizin mit dem Bernhard-Nocht-Institut. Zum Abschluss ihres Besuchs tauschte sich die Ministerin mit den Mitarbeitern des Krankenhauses aus. Von der Leyen sprach über den aktuellen Sachstand der eingeleiteten Trendwende und erläuterte das weitere Vorgehen bei den Bestrebungen, den Traditionserlass und die Innere Führung zu über-
arbeiten. (mr)
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