Ostpreußenplatz soll sauberer werden

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Wild wucherndes Buschwerk nimmt derzeit viel Raum auf dem Ostpreußenplatz ein Foto: tel
Hamburg: Ostpreußenplatz |

U-Bahnstation Wandsbek-Gartenstadt: Kampf gegen Vermüllung, Trinkgelage und Ratten

Von Michael Hertel
Wandsbek
Knapp 20 interessierte Bürger, darunter Anwohner und Geschäftsinhaber, sind der Einladung des Bezirksamtes zu einer Informations- und Beteiligungsveranstaltung in Sachen Ostpreußenplatz gefolgt. Wie berichtet, will das Bezirksamt Wandsbek im kommenden Frühjahr den verkehrsreichen Platz an der U-Bahnstation Wandsbek-Gartenstadt für rund 1,5 Millionen Euro umgestalten. Angesprochen wurden die wichtigsten Themen, darunter die Parkplatzsituation, die Fahrradstellplätze, Bepflanzung und Nutzung des Platzes.

Parkplatzverlust befürchtet


So fürchten Bürger, dass sich durch den Umbau die faktische Zahl der Parkplätze verringert. Derzeit sei in der Umgebung ein Großteil der vorhandenen Parkplätze von Dauerparkern (vermutlich Umsteiger zur U-Bahn) belegt. Kritik gab es an der großen Zahl der vom Bezirksamt geplanten Fahrradstellplätze (276). Die Bepflanzung der Grüninseln (Hochbeete, Rasenflächen) soll nach Auskunft der Projektverantwortlichen so gewählt werden, dass einer Vermüllung vorgebeugt wird. Bislang verfange sich ein Großteil des Mülls in den unzugänglichen Sträuchern. Diese Bereiche seien schwer sauber zu halten und zögen Ratten an. Außerdem sollen weitere Müllbehälter installiert werden.

Neun Monate Umbauzeit


Die Bürger wünschen sich eine gastronomische Nutzung des Hochbahn-Pavillons sowie eine weitere Gastronomie-Fläche am nördlichen Platzrand. Eine Pavillon-Nutzung als Café erscheint möglich. Probleme gibt es allerdings um die Frage, ob auf dem Platz eine öffentliche Toilette aufgestellt werden soll. Man war sich einig, dass dem öffentlichen Alkoholtrinken und damit verbundenen Urinieren – derzeit ein großes Problem am Platz – kein Vorschub geleistet werden soll. Der Umbau des Ostpreußenplatzes wird bis zu neun Monate dauern. Davor sind rund drei Monate für Leitungsarbeiten eingeplant.
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