Straßburger Straße wie neu

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Die Straßburger Straße wurde komplett saniert. Der Mittelstreifen wurde im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls erneuert Foto: Grell
Hamburg: Straßburger Straße |

Sanierung ist komplett: Freude bei Marktbeschickern und Stadtteilbüro

Von Karen Grell
Dulsberg
Über ein Jahr lang wurde rund um den Straßburger Platz gebaut. Die Pläne, von der ersten Idee, bis hin zur Umsetzung der Baumaßnahme hatten sogar fast sechs Jahre in Anspruch genommen. Die Straßburger Straße wurde nun zwischen dem Ring 2 und der Krausestraße komplett neu asphaltiert und im Zuge dieser Maßnahme auch gleich der Mittelstreifen zum Parken neu hergerichtet. Lange hatten die Parkenden hier große Schlaglöcher und riesige Pfützen in Kauf nehmen müssen, das soll in Zukunft durch die Verbundsteine anders werden. Die Gehwege sind verbessert und neue Sitzbänke für die Anwohner geschaffen worden. Zum Abschluss der Bauarbeiten hatte Jürgen Fiedler, Vorsitzender des Stadtteilbüros, in der vergangenen Woche zu einer kleinen Abschiedsfeier auf dem Platz vor der Kirche geladen. „Ich wollte die fleißigen Handwerker nicht einfach so ziehen lassen“, so Fiedler, der sich seit Jahren um die Entwicklung im Quartier kümmert. Jürgen Fiedler dankte zu diesem Anlass den Handwerkern für ihre zuverlässige Arbeit und den Anwohnern und Marktbetreibern für ihre Geduld. Es sei nicht immer leicht gewesen, den Betrieb in den Geschäften wie gewohnt aufrecht zu erhalten und gerade auch der Wochenmarkt habe enorme Einbußen hinnehmen müssen.

Stadtteil ist zufrieden

„Der Stadtteil ist nun nach dem Ende der Baustelle, mit dem Ergebnis absolut zufrieden“, konnte Jürgen Fiedler aufgrund von vielen Gesprächen mit Anwohnern vom Dulsberg berichten. Auch während der Bauphase sei es immer möglich gewesen, mit Tipps und Anmerkungen zum guten Gelingen der Sanierungsarbeiten beizutragen. Genau deshalb habe am Ende auch alles so reibungslos geklappt. Bei dieser Baumaßnahme habe man sowohl mit den Bauarbeitern, als auch mit den Anwohnern im Stadtteil Hand in Hand gearbeitet. Ideen von den Anwohnern seien immer mit berücksichtigt worden. „Wichtig war uns auch, dass die Fassaden der Häuser und der Gesamteindruck des Umfeldes so erhalten bleiben sollte, wie er bisher war“, erläuterte Cordula Ernsing vom Bezirksamt Nord das Konzept der Planungen. Rainer Hirsch vom LSBG konnte zum Baustellenfest aber auch von einigen kleinen Hindernissen berichten, die zwar den Ablauf der Arbeiten nicht unterbrochen, die Lage aber auch nicht vereinfacht hätten: „Wir haben schon an einigen Stellen auch mal was entdeckt, was wir da nicht erwartet hatten.“ Gemeint ist defekter Straßenbelag.

Umbau der Krausestraße

Als nächstes stehen nun die Sanierung und Umbau der Krausestraße (geplant 2018), und die des Alten Teichwegs auf der Liste. Bei gratis Currywurst mit Pommes und einem Bier konnten die Handwerker und Planer noch einmal auf die vergangenen Monate anstoßen. Für die Bauarbeiter gab es außerdem ein Frühlingspaket mit Spargel, Kartoffeln und Schinken von den Marktbetreibern.
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