Ich fühle mich krank - und nun?

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Man hat das Gefühl, das Herz springt einem zum Hals raus. Übelkeit macht sich breit - und man möchte sofort zum Arzt. Denn man liest ja, bei solchen Symptomen sollte man diesen sofort aufsuchen. Aber das Problem ist, man hat keinen Termin. Im Sprechzimmer sitzen viele Menschen, die ihren Termin schon von 2 - 3 Monaten erhalten haben, teilweise sogar schon länger. Vor 2 - 3 Monaten ging es mir aber noch gut, da schlug mein Herz noch einwandfrei.
Die Sprechstundenhilfe am Tresen sagt mir brutal ins Gesicht - "wenn es Ihnen so schlecht geht, dann gehen Sie ins Krankenhaus". Aber mein Arzt, der hat meine Unterlagen und der kann mich beraten. Nein - man hat keine Chance!
Unbehandelt tritt man den Heimweg an, legt sich für alle Fälle die Nummer der Rettung neben sein Bett und wartet auf Besserung.
Und in guten Fällen - da hört man bei der Anmeldung "setzen Sie sich ins Wartezimmer - aber ich kann Ihnen jetzt schon sagen, es wird sehr lange dauern". Und das tut es dann auch.
Fazit - wenn ich mich richtig mies fühle, dann werde ich dafür bestraft - dass ich es vor längerer Zeit nicht wußte!
Mit Fieber, Schmerzen, Schwindel und hohem Blutdruck sitzt man dann zwischen relativ fröhlichen Patienten (die ihren Termin schon im gesunden Zustand geholt haben) - und ist dankbar dafür, dass man überhaupt angenommen wurde. Kann es das sein?
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