1. HALBZEIT TOP, 2. HALBZEIT ZU LÄSSIG: DSC HANSEAT - FC HAAK BIR 6:3 (4:0)

Anzeige
  Hamburg: Sportplatz Vogesenstrasse |

6:3 scheint das Standard-Ergebnis zu werden, wenn der DSC Hanseat auf den FC Haak Bir trifft: nachdem es schon beim überhaupt ersten Spiel beider Teams gegeneinander im Januar 2014 so ausging, behielten die Dulsberger auch am vergangenen Samstag mit diesem Ergebnis die Oberhand über den Aufsteiger. Mann des Tages war Ricardo Polaske mit 3 Treffern, aber auch Samet Uslu mit 2 Torvorlagen und Youcef Madadi in neuer Rolle als spielstarker Sechser wussten besonders zu überzeugen.

Fast wie beim Brasilien-Spiel

Nach einem eher ruhigen Auftakt beider Teams wähnten sich die Fans des DSC Hanseat bei diesem Spiel aber etwa der 20. Minute fast wie beim Spiel der deutschen Weltmeister gegen Brasilien. Fast im Minuten-Takt erzielten die Dulsberger ihre Tore und hätten leicht noch mehr erzielen können. Die Chronologie: 1:0 in der 20. Minute durch Soner Geygel mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern - 25. Minute: Ricardo Polaske nimmt trotz Bedrängnis durch 2 Gegenspieler an der Strafraumgrenze den hoch herein geschlagenen Ball aus der Luft an und schiebt ihn am Haak Bir-Keeper vorbei ins Tor - 27. Minute: Wieder Ricardo Polaske, diesmal ein 18 Meter-Hammer ohne Abwehrchance für den Torhüter - 30. Minute: Youcef Madadi knallt den Ball aus 11 Metern an die Torlatte - 42. Minute: Das vielleicht schönste Tor des Spiels, Samet Uslu nimmt den Ball kurz vor der Mittellinie, überspurtet einen Gegenspieler, flankt perfekt an die 16 Meter-Linie, wo Onur Eröksüz den Ball ebenso perfekt annimmt und den wieder chancenlosen Torwart aus 11 Metern überwindet - 44. Minute: Hans-Georg Koch setzt sich auf dem rechten Flügel durch, flankt über den Torwart hinweg, aber Uslu ist einen Moment zu früh abgesprungen, um den Ball ins Tor drücken zu können.

Zu gut zu spielen tut nicht immer gut

Die Halbzeitpause führte dann aber zu einem Bruch im Spiel der Dulsberger: Im Gefühl des sicheren Vorsprungs kamen sie mit einer zu lässigen Einstellung aufs Spielfeld zurück, das zuvor beispielhafte Pressing klappte nicht mehr wie bisher, der FC Haak Bir kam so ins Spiel zurück: In der 58. Minute trafen die Gäste die Latte, in der 59. Minute konnte DSC-Keeper Cetin noch mit einer Glanzparade den Gegentreffer vermeiden, in der 60. Minute war aber auch er machtlos gegen das 4:1. Dieses Tor weckte die Hanseaten dann kurzfristig noch einmal auf: In der 61. Minute scheiterte Uslu bei dem Versuch, aus 25 Metern den zu weit vor dem Tor stehenden Haak Bir-Keeper zu überwinden, in der 64. Minute kann der eingewechselte Bilal Madadi eine Uslu-Hereingabe von rechts nicht verwerten, das macht Ricardo Polaske in der 70. Minute besser, als Uslu sich mit einem Solo auf rechts durchspielen kann und vor das leere Tor flankt, wo Polaske nur noch den Fuss hinhalten muss: 5:1. Danach fielen die DSC'ler wieder in den Trott zu Beginn der 2. Halbzeit zurück, was den Gästen das 5:2 und 5:3 ermöglichte. Den 6:3-Endstand markierte dann Koch kurz vor Schluss. Fazit: Auch nach diesem Spiel bleibt der DSC Hanseat 2014/2015 eine Wundertüte - mit der Leistung der 1. Hälfte in der Lage, um die Spitze mitzuspielen, mit der Lässigkeit der 2. Hälfte kaum besser als unteres Mittelfeld. Was wird wohl am 3. Oktober bei Hamm United II in der Tüte sein?

Der DSC Hanseat spielte mit ...

Cetin - Gabric (Logoglu), M. Madadi, Rodrigues, D. Geygel - Y. Madadi - S. Geygel, Koch - Eröksüz (B. Madadi), R. Polaske, Uslu

Mehr Fotos zum Spiel unter: http://www.dschanseat.de/galerie-2014-haak-bir-270...

Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige