Doppelter Aufstiegsjubel beim TSV Hohenhorst

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18 Spiele, 18 Siege - die 2. Damen des TSV Hohenhorst beendete die Saison mit weißer Weste Foto: Hoyer

Hohenhorster Handballerinnen und Handballer spielen eine Liga höher

Von Thomas Hoyer
Hohenhorst
Vor Saisonbeginn hatten sich die Handballerinnen der 2. Damen im TSV Hohenhorst eigentlich nur den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Doch die neu zusammengestellte Mannschaft präsentierte sich weitaus stärker, als zu vermuten war, schaffte als Meister der Kreisliga Gruppe 2 den überraschenden Aufstieg mit tollen 36:0 Punkten. Großer Jubel auch bei den 1. Herren, denen ebenfalls als Erster der Sprung in die Bezirksliga gelang. 2016 aus ehemaligen Jugendspielerinnen des TSV Hohenhorst gegründet, die zum Teil schon bei den Damen ausgeholfen hatten, durfte das von Birgit Bierenbrodt und Alexander Matzen trainierte Frauenteam sofort in der Kreisliga antreten, nahm dort den Platz der jetzigen „Dritten“ ein, die sich mit einem Rückzug in die Kreisklasse einverstanden erklärt hatte. Die junge Mannschaft, in der Eileen Wagner mit gerade 23 Jahren die Älteste ist und die mit Torhüterin Negar Monir sogar eine 16-Jährige in ihren Reihen hat, war von Beginn an voll da und fuhr Sieg auf Sieg ein, darunter einige sehr hohe Erfolge wie gegen Fischbek 3 (32:19) oder St. Pauli (34:17).

Favoritenrolle


Spätestens nach der Hinrunde, sprich neun gewonnenen Partien war klar, dass sich die Hohenhorsterinnen in die Rolle des Favoriten gespielt hatten, der sich auch in der Rückrunde schadlos hielt und seinen Durchmarsch fortsetzte. Nur einmal war es wirklich eng, als man gegen die „Dritte“ der SG HSV/ Hamm 02 nur knapp 21:19 gewann. Im letzten Spiel der Saison, das am vergangenen Sonntag in der Halle Kielkoppelstraße stattfand, bezwang die Truppe um Mannschaftsführerin Ramona Thiebach, die zusammen mit Schekina Siamundele mehr als die Hälfte der 494 erzielten Tore warf, das Team der HT 16 nach ordentlicher Leistung mit 25:20 (13:9). Kathrin Hamacher steuerte als Beste sieben Treffer zum Sieg bei. In der nächsten Serie bleibt die Mannschaft komplett zusammen. „In der Bezirksliga oben mitzumischen, wird richtig schwer“, so Kreisläuferin Lene Summfleth. „Ein guter Mittelfeldplatz sollte aber auf jeden Fall möglich sein.“

Bravouröse Hinrunde


Im Gegensatz zu den Damen ging es für ihre schon lange zusammenspielenden männlichen Kollegen um die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga, aus der man in der Serie zuvor abgestiegen war. Die 1. Herren um Kapitän Marlon Frank lieferte ebenso wie das Frauenteam eine bravouröse Hinrunde mit neun Siegen aus neun Spielen ab. In der Rückserie gab es dann allerdings aufgrund einiger Verletzungen gegen den Walddörfer SV (24:29) und den AMTV (18:26) zwei hohe Niederlagen. Ihre letzte Partie in der Kreisliga 3 gegen den Ahrensburger TSV gewannen die Schützlinge von Trainerin Kirsten Becker nach durchwachsener erster Halbzeit noch ganz souverän 23:11. Interner Torschützenkönig wurde Benjamin Wedig mit 126 Treffern vor Bert Werner (63), der gegen Ahrensburg siebenmal einnetzte.
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