GELUNGENER KREISLIGA-START: DSC HANSEAT MIT VERDIENTEM AUSWÄRTSPUNKT BEI FATIHSPOR

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Mit einem verdienten 2:2 beim letztjährigen Tabellen-Dritten Fatihspor gelang dem DSC Hanseat erstmals seit mehreren Jahren ein erfolgreicher Start in die neue Kreisliga 4-Saison. Die Dulsberger zeigten sich dabei sowohl taktisch wie auch konditionell gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Ob daraus auch eine erfolgreiche Spielzeit wird, hängt ganz entscheidend davon ab, den gelungenen Start auszubauen – in den letzten Jahren reichte die Aufholjagd im späteren Saisonverlauf nicht aus, um den frühzeitigen Rückstand in der Tabelle aufzuholen. Nächster Gegner ist am kommenden Samstag (16.8., 15 Uhr, Vogesenstrasse) der FTSV Lorbeer, der übrigens vor langer Zeit (1929 und 1931) Bundesmeister des Arbeiter-Turn- und Sportbundes war.

VON BEGINN AN MEHR SPIELANTEILE

Der DSC Hanseat startete am Von-Elm-Weg dominant in das Auswärtsspiel bei Fatihspor. In der 21. Minute konnte Fatihspor bei einem Konter der Dulsberger nicht klären, Baris Kilinc nahm den Abpraller an der Strafraumgrenze auf und schoss ihn überlegt in das untere linke Toreck. Nachdem die Hanseaten danach weitere 10 Minuten das Spiel beherrschten, brachten sie sich danach mit 2 Abwehrfehlern vorerst um die Früchte ihrer Bemühungen. Zunächst konnte Torhüter Matthias Kumfert einen Fatihspor-Pass in die Spitze nicht klar wegschlagen, danach verlor Deniz Geygel den Ball in der Vorwärtsbewegung, Fatihspor nutzte dieses Durcheinander zum 1:1 (32. Minute), nach einer weiteren Nachlässigkeit im Dulsberger Mittelfeld wurde kurz danach der aufgerückte DSC-Keeper Kumfert aus 20 Metern zum 2:1 überlupft. In der 40. Minute die Chance zum Ausgleich: Aber Güclü köpfte freistehend nicht nur über den herausstürzenden Fatih-Torwart, sondern auch über das leere Tor.

MEHR DRUCK DURCH EINWECHSLUNGEN

In der 2. Halbzeit versuchte DSC-Coach Turgut Ceylan den Druck auf den Gegner durch mehrere Einwechslungen zu erhöhen. So kam in der 50. Minute der offesnivstärkere Samet Uslu für Deniz Geygel, dann Soner Geygel für den Torschützen Kilinc und schliesslich Byron Polaske für seinen Bruder Ricardo. Mit Erfolg: Zunächst traf Umut Güclü nach sehenswerter Ballannahme mit einem Direktschuss nur die Latte, dann gelang Youcef Madadi nach Vorarbeit von Hans-Georg Koch das 2:2, danach hatten Koch, Ricardo Polaske und noch mal Youcef Madadi Chancen zum Führungstreffer, die sie aber nicht nutzen konnten. Fast hätte Fatihspor sogar noch das allerdings unverdiente 3:2 mit einem Heber über DSC-Schlussmann Kumfert erzielt, aber Neuzugang Jose Rodrigues rettete auf der Linie den Hanseaten den verdienten Auswärtspunkt und erfolgreichen Saisonstart. Alles in allem eine starke Teamleistung einer taktisch und läuferisch sehr guten Hanseat-Elf, die es versäume, ihre Chancen klarer auszuspielen – eine Leistung, auf der man aufbauen kann.

DER DSC HANSEAT SPIELTE MIT …

Kumfert – Gabric, Karabacak, M. Madadi, D. Geygel (50. Uslu) – Kilinc (60. S. Geygel), Rodrigues – Koch, Y. Madadi, R. Polaske (70. B. Polaske) - Güclü
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