Herber Rückschlag für den DSC Hanseat: 0:5-Heimniederlage gegen Fatihspor

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Gleich passiert's: DSC-Egentor zum 0:3
 
Bilder sagen mehr als Worte - Teil 1
Hamburg: Sportplatz Vogesenstrasse |

Nach dem 5. Platz in der letzten Saison hatte der DSC Hanseat sich eigentlich höhere Ziele gesetzt. Eine bessere Platzierung als im letzten Jahr, vielleicht sogar um den Aufstieg mitspielen: So lautete die Zielsetzung des Teams von der Vogesenstrasse. Derzeit sieht es danach aber überhaupt nicht aus: Nach der 0:5-Heimpleite gegen Fatihspor belegen die Dulsberger aktuell Platz 12 in der Kreisliga 4 und müssen den Blick in der Tabelle eher nach unten als nach oben richten.

In der 1. Halbzeit gut ins Spiel gekommen

Gegen den Absteiger aus der Bezirksliga entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Beide Abwehrreihen standen stabil und robust, Torchancen blieben Mangelware. Die erste Riesenchance hatte dann der DSC Hanseat: Nach einer Ecke kam Nachwuchsspieler Ricardo Polaske frei zum Kopfball, traf aber nur den Pfosten. Praktisch im Gegenzug dann die Führung für Fatihspor: Mit einem langen Pass wurde die DSC-Abwehr ausgehebelt, nach einem Stellungsfehler war DSC-Torwart Cetin machtlos. Trotz des Rückstands blieb das Spiel weiterhin ausgeglichen, mehrfach hätten die Hanseaten den Ausgleich machen können, aber der berühmte letzte Pass kam nicht an. Stattdessen fiel nach einer Tändelei in der DSC-Abwehr nach 35 Minuten für die routiniert spielenden Fatihsporer. Kurz vor der Pause traf Burak Dogan mit einem Freistoss für den DSC noch mal den Pfosten. Etwas unglücklich für die Dulsberger ging es mit 0:2 in die Pause.

Auflösungserscheinungen nach Eigentor

Nachdem in der letzten Woche in Oststeinbek ein 2-Tore-Rückstand zur Pause noch in ein Unentschieden gedreht werden konnte, ging der DSC Hanseat trotz allem optimistisch in die 2. Halbzeit. Fatihspor beschränkte sich zunächst auf die Defensive und auf Konter, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Auch klare Dulsberger Chancen blieben Mangelware. In der 60. Minute dann die Vorentscheidung: Nach einem Eckball für Fatihspor flog der Ball an Freund und Feind vorbei und prallte unglücklich von DSC-Mittelfeldspieler Hans-Georg Koch ins eigene Tor. Damit war die Moral der Dulsberger gebrochen. Jetzt stand auf einmal keine Mannschaft mehr auf dem Platz, sondern 11 Einzelspieler, die sich zudem mehr mit Diskussionen untereinander statt mit dem Gegner beschäftigten. Die Konsequenz: Mit 2 schönen Weitschuss-Toren machte Fatihspor aus der bis dahin unglücklichen Niederlage für den DSC Hanseat eine regelrechte Klatsche.

Trainer Ghazi Mustapha: Erst mal kleine Brötchen backen

Mit einem Punkt aus 3 Spielen muss man am Dulsberg einen klassischen Fehlstart verbuchen. Trainer Ghazi Mustapha: "Jetzt müssen wir erst mal ganz kleine Brötchen backen. Vor allem vom Ende des Spiels bin ich enttäuscht. Man kann nicht immer gewinnen, aber man darf nicht so untergehen. Es ist sicher zu früh, um alles in Frage zu stellen. Aber ich überlege, ob uns neben Ricardo Polaske nicht noch der eine oder andere Spieler aus der A-Jugend mehr helfen würde als Spieler, die sich vielleicht zu wichtig nehmen oder überschätzen".

Nächster Gegner: KS Polonia

Nächster Gegner des DSC Hanseat ist am kommenden Sonntag (25. August) um 11.30 Uhr KS Polonia (Sportplatz Birkenau, Finkenau 38). Da geht es dann für beide Teams um Wiedergutmachung: Polonia verlor sein letztes Spiel mit 7:1 beim NCG FC Hamburg und hat wie der DSC erst 1 Punkt auf dem Konto.
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