Mit Laura und Kira am Ball

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Akteure des Sportcamps (hinten v. l.): Niklas Junker (14, Berlin), Niclas Edelkötter (16, Essen), Tim Decker (14, Essen) und Robert Oleynik (14, Berlin); (vorn v. l.) Svea Frobel (16, Hamburg), Mie Maleen-Dickau (17, Hamburg), Merit Dresing (15, Osnabrück), Lara Servatius (15, Osnabrück) mit Olympiasigerinnen Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhorst Foto: tel
Hamburg: Am Dulsbergbad 5 |

Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen geben dem Nachwuchs Training

Von Michael Hertel
Dulsberg
Ein bisschen aufgeregt sei er schon gewesen, gibt Niklas Junker (14) aus Berlin zu. Schließlich trainiere man nicht alle Tage mit waschechten Goldmedaillengewinnern. Acht Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet durften vorigen Sonnabend im Hamburger Olympiastützpunkt Alter Teichweg mit den Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen Laura Ludwig (31) und Kira Walkenhorst (26) durch den Sand pflügen. Eingeladen zu diesem Sport-Happening hatte die Deutsche Bahn. Referent Fritz Frank: „Es geht um den Nachwuchs im Breiten- und Spitzensport. Wir sind seit 2012 Hauptsponsor von „Jugend trainiert für Olympia“, das ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb“. Jedes Jahr veranstaltet die DB Sportcamps, beispielsweise in den Sportarten Tischtennis, Snowboarding, Fußball, Moderner Fünfkampf und Beachvolleyball.

Mehr als 1000 Bewerber

Aus mehr als 1000 Bewerbern wurde für vier Jungs und vier Mädchen das große Los gezogen. Erst einmal hieß es Warmmachen unter den aufmerksamen, aber nicht allzu strengen Blicken von Laura und Kira, anschließend gab es verschiedene Übungen und ein Spielchen. „Das war der Hammer“, sagt Mie Maleen-Dickau (17) aus Hamburg anschließend begeistert. „Ein komisches Gefühl, wenn einem Olympiasieger über die Schulter schauen. Aber ich habe schon einen wertvollen Tipp von Kira bekommen, der mir echt weiterhilft.“ Und auch Kira Walkenhorst war angetan: „Das macht wirklich Spaß, mal in die Rolle der Trainerin zu schlüpfen. Sonst sind wir ja diejenigen, die die Hinweise bekommen. Und mit Vorbildern zu trainieren hätte ich als Jugendliche auch gern mal gehabt.“ Die beiden Weltklassespielerinnen bereiten sich gerade auf die im Mai beginnende Saison vor. Ende Juli erwartet sie noch ein großes Highlight: „Die Weltmeisterschaft in Wien. Da fehlt uns noch eine Medaille“, erklärt Kira Walkenhorst.
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