Duo geht getrennte Wege

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Nils Loenicker ist Bauer Hader. Mit der norddeutschen Kultfigur feiert die eine Hälfte von Alma Hoppe beim Kabarettfest eine Solo-Premiere Foto: Alma Hoppes Lustspielhaus

Alma Hoppe lädt mit Solo-Premieren zum Kabarettfest im März. Großes Gewinnspiel

Hamburg Doppelzahl beim diesjährigen Geburtstag von Alma Hoppes Lustspielhaus. Das größte Hamburger Kabaretttheater feiert das 22jährige Bestehen – wie immer den ganzen März hindurch – mit einem Kabarettfest, zu dem sich viele illustre Gäste angesagt haben. Die Hausherren, das Kabarettduo Alma Hoppe, bieten bislang Einmaliges: sie treten nicht gemeinsam auf, sondern solo, beziehungsweise mit anderem Partner und präsentieren so zwei der drei Premieren des Festes. Nils Loenicker mit einer bewährten, schon fernsehbekannten Figur: Bauer Hader, dessen drögen norddeutschen Humor Loenicker schon in vielen Alma-Hoppe-Auftritten zum Besten gab, feiert am Freitag, 4. März, Solo-Premiere. Hader aus dem drei Höfe umfassenden Dorf Hader im Kreis Hanebüchen sabbelt im Stück „Nu is Sense“ in bewährter Manier wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Ganz anders Jan-Peter Petersen, der am Freitag, 18. März, erstmalig mit Lutz von Rosenberg-Lipinsky in „Die Ängste der Hengste“ den Junggesellen-Abschied zweier echter Kerle zelebriert, die feststellen, dass Frauen alles besser können.
Wer übrigens hinter der Trennung von Alma Hoppe während des Kabarettfestes eine Verstimmung im dienstältesten deutschen Kabarettduo vermutet, liegt ganz falsch. Die beiden werden künftig wieder gemeinsam auftreten. Für die dritte Premiere sorgt das Berliner Kabarett-Ensemble „Die Distel“, seit Jahren Stammgast beim Kabarettfest, am Mittwoch, 2. März, mit ihrem neuesten Politthriller „Im Namen der Raute“.

Pralles Programm


Zum Auftakt am 1. März nimmt der brillante Polit-Stimmenimitator Reiner Kröhnert „Das Jahr der Superlative“ aufs Korn. Auch in der Folge haben die Veranstalter ein pralles Programm zusammengestellt. Weitere bewährte Gäste sind Lars Reichow (3.3.) mit „Freiheit“, Katie Freudenschuss (7.3.): „Bis Hollywood ist eh zu weit“, Richard Rogler (11 und 12.3.) mit seiner Tour 2016: „Freiheit aushalten“, Jens Neutag (13.3.): „Das DeutschlandSyndrom“, Erwin Grosche (15.3):„Abstandhalter“, Stefan Gwildis (21.3.): „Vierhändig und Alles dreht sich“, mit Tobi Neumann am Flügel. Kerim Pamuk (22.3.): „Selfies für Blindschleichen“, Hidden Shakespeare (23.3.): „Improvisationstheater“, Frank Lüdecke (24.3.): „Schnee von morgen“ und Ingolf Lück (29.3.): „Ach, Lück mich doch“. Gleich vier Duos zeigen ihre Künste. An zweien ist Lutz von Rosenberg-Lipinsky mit Jan-Peter Petersen und Kerim Pamuk beteiligt: „Brüder im Geiste“ (8.3.). „Grischek & Lübke“ sind Frank Grischek und Ralf Lübke. Sie arrangieren mit Gitarre und Akkordeon bekannte Songs neu (25.3.) und Ulan & Bator, Sebastian Rüger und Frank Smilgies, sind einfach leicht verrückt und wahnsinnig komisch. Weiterhin dabei: Amy Hartmann (10.3.): „Ist das Politik oder kann das weg?“ Werner Brix (14.3.): „Mit Vollgas zum Burnout“ – eine Berg- und Talfahrt moderner Bewusstseinszustände. Thomas Kreimeyer (16.3.), der sich bei „Kabarett der rote Stuhl“ seine Stichworte vom Publikum holt. Der Schnellsprecher Sebastian Pufpaff (17.3.): „Auf Anfang“, der Deutsch-Marokkaner Abdelkarim (30.3.): „Zwischen Ghetto und Germanen“ und Vince Ebert (31.3.): „Evolution“. (ch)

Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstraße 53, Kartentelefon: 555 6 555 6. Weitere Infos: Alma Hoppe

Gewinnspiel:


Wochenblattleser können jeweils 3 x 2 Karten für Nils Loenickers Auftritt als Bauer Hader „Nu is Sense“ am Sonntag, 6. März (20 Uhr) und für den Junggesellen-Abschied von Jan-Peter Petersen und Lutz von Rosenberg-Lipinsky „Ängste der Hengste“ am Sonntag, 20. März (20 Uhr) gewinnen. Bitte senden Sie eine Email an die Adresse: gewinnspiel@hamburger-wochenblatt.de, Stichwort: „Alma Hoppe“. Bitte Namen, Telefonnummer sowie gewünschte Vorstellung angeben. Einsendeschluss ist der 1. März. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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