Auf ins Land „Märchenmond“

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Kim (Ben Knop) will seine Schwester Rebecca (Alice Wittmer) aus den Fängen des bösen Herrschers Boraas (Tobias Kilian) retten.Foto: Bo Lahola/hfr

Hamburger Kammerspiele: Fantasy-Märchen für kleine und große Zuschauer

Rotherbaum. Fantasy-Erfolgs-Geschichte in den Hamburger Kammerspielen: Franz-Jospeh Dieken inszenierte für die diesjährige Vorweihnachtszeit das Musical „Märchenmond“ von Christian Gundlach nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang und Heike Holbein, der seit seiner Veröffentlichung 1982 unzählige Preise eingeheimst hat.
Die kleine Rebecca liegt nach einer Blinddarm-OP im Koma. Ihr Bruder Kim ist verzweifelt, erfährt plötzlich von Themistokles, dem Herrscher des Reiches „Märchenmond“, dass Rebecca dort, im Land der Träume, gelandet ist und dann in die Gewalt des benachbarten Schattenreiches und seines bösen Herrschers Boraas geraten ist, eines Bruders von Themistokles.
Nun entwickelt sich eine Fantasy-Geschichte, die stark an Tolkiens „Herr der Ringe“ erinnert, in zwei Fantasieländern spielt, einem guten und einem schlechten. Kim entwickelt bei seiner Suche nach Rebecca und dem Kampf gegen Boraas und seine finsteren Helfer immer mehr Mut und Tatkraft, findet tapfere und lustige Helfer, wie den Bären Kelhim und den Riesen Gorg, die ständig miteinander streiten. Trotzdem können Kim und seine friedlichen Freunde den kriegerischen Boraas nicht aufhalten. Doch am Ende schlägt sich der Bösewicht selbst. Um Mut und ums Träumen, um das Stehen zu sich selbst geht es in „Märchenmond“ und um das Gute und das Böse, das sich in jedem von uns spiegelt. Franz-Jospeh Dieken setzt dabei auch auf effektvolle Szenen. Weniger Show und Lautstärke hätten der schlüssigen Geschichte gut getan, die von guten Schauspielern gespielt und gesungen wird. Einen ganz starken Auftritt hat Lo Rivera als rappender Rabe Rok. „Märchenmond“ wird bis zum 19. Dezember in den Kammerpsielen, Hartungstraße 9-11, gespielt. (ch)
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