Ausstellung: Arbeit und Freizeit in Hamburg

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Atelier J. Hamann: Turnerinnen an der Bank, 1905-1909, Silbergelatineabzug, 11,9 x 17,2 cm © Staatsarchiv Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe zeigt Fotografien aus der Hansestadt um 1900

Von Natascha Gotta
Hamburg
Die Arbeitswelt und organisierte Freizeitgestaltung der Menschen in Hamburg Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt das Museum für Kunst und Gewerbe in der Ausstellung „Arbeit/Freizeit bei J. Hamann“. Die ausgewählten Arbeiten stammen aus dem Nachlass des Hamburger Fotoateliers Johann Hamann (1859-1935). Hamann hatte 1889 im Hamburger Gängeviertel sein erstes Tageslicht-Atelier eröffnet und es ab 1900 gemeinsam mit seinem Sohn Heinrich (1883-1975) betrieben. Ihre Fotografien dokumentieren die Arbeitsbedingungen um 1900. Sie zeigen Kinderarbeit auf dem Land, beengte Platzverhältnisse im Großraumbüro, die Arbeitsbedingungen in Fabriken, Schlachthöfen und auf Baustellen. Dieser Arbeitswelt steht die organisierte Freizeit- und Vereinswelt gegenüber. Hamann und sein Sohn porträtieren turnende Frauen, Übungen an Sprossenwand und Barren sowie gemeinsame Ausflüge der Turnvereine. Es galt die mühsam erkämpfte Freizeit im Rahmen der Industrialisierung sinnvoll zu nutzen.

Arbeit/Freizeit bei J. Haman: bis 6. November, Dienstag - Sonntag. 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 21 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, Telefon 428134880, Eintritt: 12 Euro (8 erm.), unter 18 J. frei
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