Ben Howard spielt in der Hamburger Sporthalle

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Der geniale Gitarrenspieler Ben Howard verfügt über eine grandiose Stimme. Foto: FKP Scorpio
Hamburg. Seine Karriere als Songschreiber und Sänger startete ziemlich schnell von Null auf Hundert durch. Kaum hatte der heute 27-Jährige aus Devon im Süden Englands 2009 seine erste Platte veröffentlicht, die noch seine Mutter produziert hat, da gewann er auch gleich einen Band-Wettbewerb in London mit über 200 Teilnehmern. Der erste Preis waren Auftritte auf drei Festivals. Und so spielte Ben Howard gleich vor sehr großen Zuhörerschaften, unter anderem schon auf dem legendären Glastonbury Festival in England. Und auch vier Auftritte in London, Amsterdam, Berlin und Paris, die er im September 2014 spielte, waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Dabei sind seine ruhigen Gitarren-Songs eher für kleine Klubs prädestiniert. Sparsam instrumentiert, singt Ben Howard in seinen Songs mit melancholisch-zerbrechlich klingender Stimme nachdenklich-romantische Texte. Die Songs und sein Gesang klingen oft nach Bon Iver.
Auch den verstorbenen US-Songschreiber Jeff Buckley nennt der Brite als Vorbild. Andere vergleichen Ben Howard auch mit Jack Johnson, weil er ebenfalls – neben seiner Gitarre – das Surfbrett bestens beherrscht.

Mit seinem Hit „Keep Your Head Up“ von seinem 2012 veröffentlichten, grandiosen Debutalbum „Every Kingdom“ gelang Ben Howard auch hierzulande der Durchbruch – ebenfalls von Null auf Hundert, denn sein zweites Werk „I forgot where we were“, das vor einem Monat erschienen ist, stellt er Ende des Monats bereits vor mehreren Tausend Fans in der nicht gerade kleinen Alsterdorfer Sporthalle vor. Doch das dürfte dem Live-Erlebnis keinen Abbruch tun, denn die Magie seiner Songs wird die Sporthalle gefühlt auf die Größe eines intimen Musikklubs schrumpfen lassen. (ho)

Dienstag, 25. 11., 20Uhr, Alsterdorfer Sporthalle, Krochmannstraße 5
Eintrittskarten gibt es für 39 Euro
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