Der frühe „Müttertag“

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Steht zusammen mit den eigenen Müttern auf der Bühne: Das Performance-Kollektiv She She Pop Foto: Doro Tuch

Ticket-Aktion für Wochenblatt-Leser noch bis 14. Januar

Winterhude Auf Kampnagel ist schon im Januar Muttertag: Vom 15. bis 17. Januar bringt das Performance-Kollektiv She She Pop das „Frühlingsopfer“ auf die Bühne. In der Performance nach Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ spielen die Künstlerinnen zusammen mit ihren eigenen Müttern. Der religiöse Aspekt des rituellen Menschenopfers aus Strawinskys Vorlage wird dabei bewusst mit der ethischen Fragen des persönlichen Verzichts zwischen Frauen und Männern und Müttern und Töchtern überblendet. Sich als Frau für andere aufzuopfern gehört in einen veralteten Normenkatalog. Auch abgesehen vom Geschlecht hat das Aufopfern in der heutigen Selbstverwirklichungsgesellschaft einen eher geringen Stellenwert.
Das archaische Frühlingsopfer steht für die Performerinnen von She She Pop dagegen für die Gewissheit, dass jede Gemeinschaft Opfer fordert, ja sogar erst um das gemeinsame Opfer herum entsteht. Die siebenköpfige Performance-Gruppe ist ein Frauenkollektiv aus Berlin und Hamburg, ein Mann ist dennoch als ständiges Mitglied dabei. Exklusiv für Wochenblatt-Leser lädt Kampnagel am 15., 16. und 17. Januar Mütter und Töchter oder Söhne zum „Müttertag“ ein. Zum Preis von einer Karte können dann beide das „Frühlingsopfer“ sehen. Die beiden „Müttertag“-Karten zum Preis von 18 Euro sind ausschließlich im Vorverkauf bis einschließlich 14. Januar unter presse@kampnagel.de oder 270 949 347 erhältlich. Infos www.kampnagel.de (flü)
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