Eine Nacht in Hamburgs Museen

Wann? 22.04.2017

Wo? Bucerius-Kunst-Forum, Rathausmarkt 2, Hamburg DE
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Die Lange Nacht der Museen findet am 22. April in Hamburg statt Foto: Museumsdienst Hamburg / Mario Sturm
Hamburg: Bucerius-Kunst-Forum, Rathausmarkt 2 |

Unter dem Motto „Wir präsentieren Stars & Sternchen“ öffnen 54 große und kleine Ausstellungshäuser wieder ihre Pforten

Hamburg Die „Lange Nacht der Museen“ strahlt diesmal besonders hell. Am Sonnabend, 22. April, steigt die 17. Auflage der Veranstaltung. 54 große und kleine Häuser laden getreu des Mottos „Wir präsentieren Stars & Sternchen“, Nachtschwärmer dazu ein, Museumsstars für sich zu entdecken. Der bewährte Busshuttle ab Deichtorplatz sowie Alsterdampfer, Elbbarkassen und StadtRad-Leihräder bringen die Besucher von 18 bis 2 Uhr immer sicher ans Ziel. Ab sofort kann man sich seine persönliche Museumsroute auch aus 800 Veranstaltungen zusammenstellen: Das vielfältige Programm reicht von Kuratorenführungen, szenischen Lesungen und technischen Darbietungen über Mitmachaktionen, Tanz- und Theater-Performances bis hin zu Live-Musik und Filmen.

Sinnliche Erfahrbarkeit


Ins rechte Licht gerückt, glitzern und funkeln Objekte auch an den entlegensten Orten – es gilt nur, sie am Museumsfirmament zu entdecken: Vom 150 Jahre alten Tafelklavier von Johannes Brahms im Komponisten Quartier über ein paar Tröpfchen Dimethyldicarbonat im Deutschen Zusatzstoffmuseum, den Dienst-Käfer aus den 1970er-Jahren im Polizeimuseum bis hin zu seltenen Druckmaschinen und Spindelpressen im Museum der Arbeit in Barmbek. Hin – und auch zurück gehts mit dem Alsterdampfer. Experimentierfreudige lachen die Frühjahrsmüdigkeit weg in Lachyoga-Sessions unter meterhohen Gänseblumen auf Gut Karlshöhe. Der sinnlichen Erfahrbarkeit der Schönheit und der venezianischen Malerei widmet sich die Hamburger Kunsthalle: Im neuen Werner-Otto-Saal kann man Klavierstücken von Haydn, Scarlatti und Ravel sowie der bekannten Popmusikerin Lùisa lauschen. Liebhaber des maritimen Lebensstils geben ihr Bestes beim Shanty-Karaoke im Hafenmuseum oder klettern wie in den Wanten am 8,50 Meter hohen Kletterturm – und wer es lieber etwas bodenständig hat, der knotet an Deck der „Rickmer Rickmers“ Seemannsknoten.

„Hamburger Unterwelten“


Das Hamburger Schulmuseum auf St. Pauli ist wieder mit dabei – und zum ersten Mal der Verein „Hamburger Unterwelten“ mit dem sogenannten Atombunker unter dem Hauptbahnhof. Für die begehrten Führungen unter der Erde müssen sich Interessierte vorab anmelden. Das Ticket gibt’s an allen Vorverkaufsstellen sowie in den teilnehmenden Museen und kostet 15 (ermäßigt 10) Euro. Es enthält neben dem Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen auch die Berechtigung zur Nutzung sämtlicher „LangenNacht“-Verkehrsmittel. (wb)

Weitere Infos: Lange Nacht der Museen Hamburg
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