Festival der Privattheater

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Szene aus dem Stück „Portia Coughlan“, mit dem die Privattheatertage in den Kammerspielen eröffnet werden Foto:Privattheatertage

Zwölf Inszenierungen hat Kammerspiele-Intendant Axel Schneider aus ganz Deutschland eingeladen

Rotherbaum/Winterhude. Zum zweiten Mal veranstaltet Theaterintendant Axel Schneider Privattheatertage, die größtenteils in den von ihm geführten Häusern stattfinden. Allein fünf sind in den Hamburger Kammerspielen zu sehen. Dort wird zum Abschluss am 16. Juni auch der Monika-Bleibtreu-Preis für die beste Inszenierung des Festivals verliehen.
Vom 4. bis 16. Juni sind zwölf Inszenierungen von deutschen Privattheatern in acht Hamburger Theatern zu sehen, je vier moderne Klassiker, Komödien und zeitgenössische Dramen. Neun Jurorinnen und Juroren, jeweils drei für eine Kategorie, hatten die Stücke ausgewählt. Das Festival wird erneut durch Bundesmittel finanziert, die der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Eimsbüttel, Rüdiger Kruse, hatte einwerben können. Mit 600.000 Euro sind es in diesem Jahr 100.000 Euro mehr als 2012. „Die hohe Kraft der Privattheaterszene“ habe ihn überrascht, berichtete Axel Schneider bei der Vorstellung des Programms. Die Jurorinnen und Juroren zeigten sich begeistert vom Ideenreichtum und der unkonventionellen Machart gerade kleiner Theater.
In den Hamburger Kammerspielen, Hartungstraße 9-11, werden die Privattheatertage am Dienstag, 4. Juni, 19.30 Uhr mit dem Drama „Portia Coughlan“ von Marina Carr in einer Inszenierung des Metropoltheaters München eröffnet. Eine junge Frau leidet am Tod ihres Zwillingsbruders. Es folgen an den Kammerspielen „Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu machen“, ein relativ unbekanntes Auftragswerk von Schiller über einen Hochstapler (6. Juni, 20 Uhr, Theater „Die Färbe“, Singen), „Oleanna - ein Machtspiel“ von David Mamet
(9. Juni, 20 Uhr, Wolfgang Borchert Theater, Münster), die Collage „Keine alltägliche Übung oder zwischen den Beinen eines Mädchen“ aus Büchners „Leonce und Lena“ und Hansjörg Schneiders „Die Theaterfalle“ (12. Juni,
20 Uhr, theater FACT Leipzig) und die Komödie „Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliére, gespielt vom Jungen Theater Göttingen
(15. Juni, 20 Uhr). An der Komödie Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße 13, wird außerdem die Farce „Benefiz. Jeder rettet einen Afrikaner“ von Ingrid Lausund gezeigt (10. Juni, 20 Uhr, Wolfgang Borchert Theater, Münster). (ch)
Karten zu Preisen zwischen
15 und 29 (9 und 16) Euro können unter Tel. 41 33 440 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen geordert werden
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