Großes Wunschtheater in Hamburg

Anzeige
Eine Bühnenszene aus dem Stück „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ Foto: Bo Lahola

Kammerspiele: Cornelia Funkes „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“

Hamburg. Nikolas Julebukk, der letzte echte Weihnachtsmann, ist mit seinen Gehilfen Kobold Fliegenbart und Engel Matilda ständig auf der Flucht. In ihrem Bauwagen verstecken sie sich vor dem fiesen Waldemar Wichteltod, der Julebukk in einen Schokoladenweihnachtsmann verwandeln will. Denn Weihnachtsmänner wie Julebukk, der die echten Kinderwünsche wie Schnee oder neue Freunde erfüllen will, stehen Wichteltods Marketing-Strategie im Weg. Nur teure Wünsche, für die Eltern tief in die Tasche greifen müssen, sind gute Wünsche. So wie die von dem arroganten Schulhof-Helden Mike, der gern 495 Playstations hätte und sich heimlich Hello-Kitty-Unterhosen wünscht.

Als Julebukk mit seinem Bauwagen im Nebelweg strandet, eilen ihm die Außenseiter Ben und Charlotte im Kampf gegen Wichteltod zur Hilfe. „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ ist eine gelungene Bühnenversion der Kammerspiele nach dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke. Kinder ab acht Jahren werden in ihrer Lebenswelt abgeholt und dabei in ein fantasievolles Weihnachtsabenteuer entführt. Erwachsene Begleiter haben ihren Spaß an der Kritik einer hemmungslosen Kommerzialisierung des Weihnachtfestes und den Anspielungen auf den berühmten „Harry Potter“-Bösewicht Lord Voldemort alias Waldemar Wichteltod.

Und die Schauspieler Tommaso Cacciapuoti als Julebukk, Marc Riechers als Ben, Anna Semmer als Charlotte, Sarah Diener als Matilda und Frank Meyer-Brockmann als Fliegenbart, haben ihn offensichtlich auch. „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ ist bis zum 21. Dezember zweimal täglich zu sehen, Programm und Karten unter hamburger-kammerspiele.de. (flü)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige