Grundlos optimistisch

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Chin Meyer schaut in seinem neuen Programm „Grundlos optimistisch“ auf die Möglichkeiten, das Seelenheil zu erwerben. Foto: Alma Hoppes Lustspielhaus

Kabarettfest: Karten für Chin Meyer zu gewinnen

Eppendorf. Er ist der Finanzexperte unter den Kabarettisten. Chin Meyer nimmt Finanz- und Wirtschaftsverhalten aufs Korn - im Programm „Der Jubel rollt“, seinem Buch „Ohne Miese durch die Krise“ oder in unterhaltsamen „Money-Tipps“. In seinem neusten Programm „Grundlos optimistisch“, mit dem Chin Meyer am Mittwoch, 20. März, beim Kabarettfest in Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstraße 53, auftritt, geht´s aber nicht nur um den schnöden Mammon. Chin Meyer betrachtet dabei die religiösen, esoterischen und seelenheilerischen Angeboten auf der Suche nach der Wahrheit. Ist es riskanter, auf die Rettung im Jenseits zu spekulieren als an der Börse mit Firmenanteilsscheinen? Oder liegen die Renditen dort vielleicht höher als an den Aktienmärkten? Vor allem aber geht es um Optimismus. „Es ist wichtig, optimistisch zu bleiben, auch wenn man scheitert“, findet der Satiriker, der selbst diese Erfahrung gemacht hat.

Vom Butler zum Kabarettist

Sein Weg auf die Kabarettbühnen des Landes war alles andere als geradlinig. Chin Meyer arbeitete als Taxifahrer, Koch, Masseur, DJ, Heilpraktiker, Butler und Fotomodel, bevor er über einen Auftritt in Amsterdam und die Schmidt-Tresenshow den Durchbruch schaffte. „Das Fernziel war immer die Bühne“, erzählt Chin Meyer. Der gebürtige Norderstedter hat schon viel von der Welt gesehen, lebte in London, Australien, Italien. Zu seiner Biografie gehören auch Themen wie Esoterik und Religion. Chin Meyer war einst Bhagwan-Jünger, legte viele Jahre in der Bhagwan-Disco „Zorba the Buddha“ am Eppendorfer Marktplatz Platten auf. Sein Künstlervorname Chin ist ein Kürzel seines früheren Bhagwan-Namens. Nun lebt er schon seit elf Jahren in Berlin, aber er fühlt sich immer noch als Hamburger.

Talkshow-Gast

Auch im Fernsehen ist Chin Meyer kein Unbekannter. Immer wieder tritt er bei Markus Lanz auf, moderierte die satirische Nachrichtensendung Ultimo bei n-tv. Ein vielseitiger Typ, der aber auch abschalten kann. Irgendwo hinfahren, nur spazieren gehen, keine Zahlen anschauen. Das braucht Chin Meyer mitunter. „Nur dann arbeitet das Gehirn wieder neu“, erläutert der Kabarettist: So, dass wir uns auf neue Programme freuen könnten... (ch)

Das Hamburger Wochenblatt verlost 3 x 2 Karten für den Abend mit Chin Meyer am 20. März um 20 Uhr im Alma Hoppes Lustspielhaus. Teilnahme: Postkarte an den Hamburger Wochenblatt Verlag, Pappelallee 28, 22089 Hamburg senden (bitte Telefonnummer angeben) oder auf www.hamburger-wochenblatt.de unter „Gewinnspiele“ anmelden, Stichwort jeweils „Alma Hoppes Lustspielhaus“. Einsendeschluss ist Freitag, 15. März. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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