Hamburger Völkerkundemuseum: „Einfach fühlen und gucken“

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Kunstsammler Rik Reinking und Völkerkundemuseum zeigen erste Schau

Hamburg/Rotherbaum. Kunstwerke neben Museumsobjekten. Geht das? Hat das Sinn? Und was ist denn da überhaupt Kunst? Viele Fragen wirft die neue Sonderausstellung „Beyond melancholia“ im Völkerkundemuseum auf. Objekte des Museums stehen neben Kunstwerken der Sammlung Reinking. Zwischen Bildern und Objekten melancholischen Inhalts, einem riesigen Wandbild von einem einsam gelegenen Haus am dunkelgrauen Strand oder einem Mann, der aufs Meer schaut, wurden ein Tor aus Indien, ein Bienenkorb oder Totenschädel aus Tirol platziert. In der Mitte ein schwarzes Boot aus Irland in Originalgröße. In einem dunklen Raum stehen 88 Glasvitrinen. Was passiert, wenn man Werke der Gegenwartskunst mit Museumsobjekten zusammenbringt? , wollten Museumsmacher und Kunstsammler wissen. „Einfach fühlen und genau gucken“, empfiehlt Professor Dr. Wulf Köpcke, der Direktor des Völkerkundemuseums.
Köpcke und der Hamburger Kunstsammler Rik Reinking, der eine der bedeutensten Sammlungen zeitgenössischer Kunst zusammengetragen hat, sind von der Idee gemeinsamer Ausstellungen so begeistert, dass gleich eine ganze Ausstellungsserie in sieben Teilen vereinbart wurde. Die jetzt eröffnete erste Schau beinhaltet Werke von Banksy, Boxi, Madeleine Dietz, Terence Koh, Os Gemeos, Mirko Reisser (DAIM), Michael Schmeichel, Wolfgang Petrick und Dimitris Tzamouranis. Sie ist bis zum 28. September im Museum für Völkerkunde, Rothenbaum–chaussee 64, zu sehen. (ch)
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