Jeanette Biedermann steht auf Hamburger Bühne

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Wellnessurlaub auf der Bühne des Winterhuder Fährhauses: Hugo Egon Balder und Jeanette Biederman Foto: Oliver Fantisch

Die Berlinerin spielt im Winterhuder Fährhaus in der Komödie „Aufguss“

Von Nina Holley
Winterhude
Ihre modische Kleidung hat sie gegen einen Bademantel getauscht. So sieht man die Schauspielerin Jeanette Biedermann gerade auf Winterhuder Bühnenbrettern. Der weiße flauschigen Mantel dient ihr als Kostüm. Denn die 35-Jährige ist aktuell in der Komödie „Aufguss“ im Winterhuder Fährhaus zu sehen. Zwischen Sauna, Dampfbad und Sanarium geht es hoch her – und alles dreht sich um einen Wellnessurlaub und jede Menge Missverständnisse. Zusammen mit Hugo Egon Balder steht die Schauspielerin sechs Mal die Woche bis zum 11. September auf der Bühne. Noch häufig wird Jeanette Biedermann auf der Straße erkannt, wie die einstige GZSZ (Gute Zeiten, schlechte Zeiten)-Darstellerin berichtet. „Ja, das lässt sich nach all den Jahren im Showbusiness einfach nicht vermeiden. Es ist aber meistens sehr nett und freundlich und somit eine schöne Begegnung mit netten Menschen.“ In Hamburg ist sie jedoch eher selten zu sehen – außer eben jetzt. Den Stadtteil Winterhude an sich hat die Schauspielerin noch nicht richtig kennengelernt, dafür aber schon das eine oder andere Fischrestaurant. Hat sie vielleicht sogar ein Lieblingsrestaurant?

Musik! Musik! Musik!


„Es gibt so viele großartige Restaurants und Kneipen in Hamburg, da ist es schwer, sich nur für eines zu begeistern. Wir werden sicher viel Zeit im Zwick St. Pauli verbringen“, sagt sie und räumt weiter ein: „Mal sehen, wohin es uns sonst noch verschlägt, die Stadt ist so aufregend und spannend.“ Generell gerät Jeanette Biedermann beim Plaudern über die Hansestadt sogar ins Schwärmen. Wie sie selbst mit einem Augenzwinkern sagt, sei das als waschechte Berlinerin eher ungewöhnlich. Bei so viel Affinität zu Hamburg gibt sie auch zu, nicht an Franzbrötchen vorbei zu kommen, ohne eins zu kaufen. Und was steht sonst auf ihrem Programm, wenn sie einmal spielfrei hat? „Ganz klar, eine Hafenrundfahrt!“ Quirlig und fröhlich ist sie, ganz so wie die Zuschauer und Zuhörer ihrer Konzerte sie kennen. Die Power benötigt sie nicht nur für die kommenden Wochen im Winterhuder Fährhaus, sondern auch für ihre danach anstehenden Projekte. Was das sein wird? „Musik! Musik! Musik!“, sagt sie euphorisch. „Wir schreiben gerade an einem neuen Album, das werden wir fortsetzen, sobald ich wieder in Berlin bin.“ Natürlich müsse sie auch ein wenig verschnaufen, denn auch sie kommt an ihre Grenzen. „So eine lange Theater-Zeit schlaucht dann doch ein wenig.“

Weitere Infos: Komödie Winterhuder Fährhaus
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