Komödie: „Das Abschiedsdinner” mit Ingolf Lück

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Saskia Valencia, Ingolf Lück und René Steinke (v. l.) im Fährhaus Foto: Fährhaus/hw

Für die Freunde nur das Beste

Von Hendrik Wonsak
Winterhude
Wenn man nach Ingolf Lück fragt, dann denken viele an die Wochenshow oder seine Auftritte als Kabarettist. Die meisten wissen nicht, dass der alte Hase (fast) alle möglichen Stationen der deutschen Medienlandschaft durchlaufen hat und außerdem seit einigen Jahren auf den verschiedensten Bühnen dieses Landes als Regisseur und Schauspieler gefeiert wird. Nachdem der gebürtige Bielefelder bereits vor einigen Jahren in einer Doppelbesetzung als Regisseur und Schauspieler mit einer Inszenierung nach Hitchcock’s „39 Steps“ in der Komödie im Winterhuder Fährhaus zu Gast war, feierte er nun als Darsteller mit dem Stück „Das Abschiedsdinner“ in der Hudtwalckerstraße Premiere. „Sowohl das Schauspiel, als auch die Regie bereiten mir großen Spass. Manchmal, wenn ich bei den Proben für das aktuelle Stück abseits der Bühne stehe, merke ich aber schon, dass es mir ein wenig fehlt, Regie zu führen“, sagt Lück. Nichtsdestotrotz genießt der Wahl-Kölner die Zusammenarbeit mit dem renommierten Regisseur Jürgen Wölffer. Lück beschreibt die Kooperation als eine Mischung aus einer „modernen Inszenierung und jugendlichem Elan“. In der Komödie der französischen Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière beleuchten Saskia Valencia, Rene Steinke und Ingolf Lück die verschiedenen Facetten moderner Freundschaften. Ein Pärchen beschließt, einen ihrer Freunde, welcher mit der Zeit eher zur Last gefallen ist, ein letztes Mal zu einem nahezu perfekten Abendessen einzuladen, bevor es die Freundschaft beendet. Der Gast kommt dem Pärchen auf die Schliche und es entwickelt sich eine irrwitzige Verwechslungskomödie. „Heutzutage verbringen wir einfach zu viel Zeit mit Menschen, mit denen wir eigentlich keine Zeit verbringen möchten“, sagte Lück zum Stoff des Stückes. Bis zum 17. Juli ist „Das Abschiedsdinner“ in der Komödie im Winterhuder Fährhaus zu sehen.
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