Literatur aus den Häusern der Stadt - "Eine berührbare Frau" Das Atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse/ Michael Jürgs

Wann? 23.05.2013 20:00 Uhr

Wo? Ute Claussen Galerie, Am Klein Flottbeker Bahnhof, 22609 Hamburg DE
Anzeige
Hamburg: Ute Claussen Galerie | MIT KUNST DIE EIGENEN DÄMONEN BEKÄMPFEN! So ganz gelungen ist das Eva Hesse nicht. Um ihren Erfolg als Künstlerin noch zu erleben, starb sie zu früh. Es war ein kurzes, unglückliches und exzessives Leben, das die 1936 in Hamburg-Eppendorf in eine jüdische Familie hineingeborene Künstlerin führte, deren Skulpturen heute Millionen wert sind. Die kleine Eva flieht mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach New York, wo ihre Mutter nur wenige Jahre später Selbstmord begeht. Sich künstlerisch auszudrücken, scheint fortan für Eva Hesse das einzige Mittel zu sein, ihre Verlustängste und Depressionen zu bekämpfen, die sie seitdem nicht mehr verlassen. Als eine der wenigen Frauen, in der von Männern dominierten amerikanischen Kunstszene der 1960er Jahre, wird sie zu einer Schlüsselfigur und eine Vorreiterin einer unorthodoxen Konzeptkunst. Sie steht an der Schwelle zum Weltruhm, als sie mit 34 Jahren an einem Hirntumor stirbt.
Der Hamburger Journalist und Sachbuchautor Michael Jürgs ist als Fast-Nachbar der Familie Hesse in der Isestraße zufällig auf das Schicksal von Eva Hesse gestoßen. Mit seiner Biographie ist Jürgs ein spannendes und sehr persönliches Buch von einer fast schmerzhaften Intensität gelungen.

RANDNOTIZ: „Ich habe als Künstlerin keine Angst. Ich scheue keine Risiken. Ich bin bereit, bis an die Grenze zu gehen. Ich ertrage keine sentimentalen Geschichten, keine netten Bilder, keine hübschen Skulpturen, keine Dekorationen an den Wänden. Das alles macht mich krank.“ Eva Hesse.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige