Marion Meinberg stellt aus

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Der Humor darf nicht fehlen

City. Marion Meinberg ist Künstlerin und seit Jahren stehen diverse Kunstwerke in ihrem Atelier zur Ausstellung bereit. Lange hat es dann allerdings gedauert, bis der Zeitpunkt für eine Präsentation ihrer Werke gekommen war.
Nicht nur die Bereitschaft, nun auch an die Öffentlichkeit zu gehen, musste in ihr wachsen, sondern auch der passende Raum gefunden werden, um die Bilder in dem Rahmen zu zeigen, den sich Marion Meinberg immer gewünscht hatte.
In einer Galerie in Eppendorf sind ihre Kunstwerke jetzt zu sehen und jeweils am Donnerstag ist Marion Meinberg auch dort anzutreffen, um die Fragen der Besucher zu beantworten und durch die Ausstellung zu führen. In einem Interview erzählt sie dem Hamburger Wochenblatt jetzt von den Reaktionen auf die erste eigene Vernissage ihres Lebens. (kg)

WochenBlatt: Sie haben gerade Ihre erste Ausstellung eröffnet. Was ist das für ein Gefühl?
Meinberg: Ein Gefühl von Stimmigkeit und großer Freude. 12 Bilder in einen schönen leeren und hellen Raum zu hängen, da entsteht eine spürbare Energie, die ich noch nicht wirklich erfassen kann. Meine Bilder sind nun offen für den Betrachter, definieren sich neu, unabhängig von meiner Person und den Umständen des Entstehens.
WB: Lange schon standen die Bilder in Ihrem Atelier. Warum ist es erst heute zu einer Präsentation gekommen?
Meinberg: Ich habe sicherlich nach einem passenden Rahmen für meine erste Ausstellung gesucht. In der +art gallery habe ich sie gefunden. Meine Bilder sind persönliche Eindrücke und Erlebnisse meines Lebens. Um in einen Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten, dafür musste ich einfach wachsen.
WB: Welches ist das Thema Ihrer Malerei und was inspiriert Sie?
Meinberg: In erster Linie der Mensch. Viele Bilder sind ernst. Trauer, Liebe, aber auch Erotik und aktuelle Themen inspirieren mich.
Humor ist mir natürlich ebenfalls nicht fremd, wie man augenscheinlich der „Bärin“ entnehmen kann, der ich ja auch zu einem eigenen Auftritt verholfen habe.
WB: Ist das Malen Ihr Beruf geworden?
Meinberg: Das Malen ist Leidenschaft und vielleicht auch Berufung im Sinne von Begabung und auf der Suche nach Ausdruck, mehr als Worte. Umsetzung von Spannungen im Sinne von Dramatik, Anordnung und Farbe in meinen Malereien.
Mein Grafikdesign-Studium hat sicherlich auch Anteile. Geld habe ich mehr mit dem Zeichnen verdient, indem ich Bildergeschichten für die Sesamstraße entworfen habe. Außerdem kreiere und nähe ich Hand- Klappmaulpuppen, die ich seit Jahren bevorzugt auf dem Isemarkt verkaufe.
WB: Wird es weitere Ausstellungen geben?
Meinberg: Ja. Die Themen, die das Leben birgt, werden mich auch weiterhin an die Leinwand bringen. Da ist viel Raum und Neugierde in mir. Gerne teile ich das mit anderen.
WB: Wie haben die Besucher auf die Bilder reagiert?
Meinberg: Sehr positiv. Ich arbeite mit kräftigen Farben, diversen Mustern und gehe gern ins Detail. Die Bilder wecken Gefühle. Erinnerungen. Es sind gute und anregende Gespräche entstanden.
WB: Wie beurteilen Freunde und Familie diesen Schritt auszustellen?
Meinberg: Da müssten Sie eigentlich meine Freunde, meinen Sohn und meine Familie fragen. Natürlich hatten alle schon auf diese erste Ausstellung gewartet und es gab ausgesprochen viel Lob. Das hat mich besonders gefreut.
WB: Vielen Dank für dieses Gespräch.
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