Mit Jazz in die Saison

Anzeige
Sängerin Helen Schneider ist der Star der ersten Kammerspiele-Inszenierung „Der Ghetto-Swinger“. Foto: Mayk Azzato

„Der Ghetto-Swinger“ an den Kammerspielen

Rotherbaum. Mit dem bunten Leben einer Jazz-Legende starten die Hamburger Kammerspiele am nächsten Sonntag in die neue Saison. „Der Ghetto-Swinger - Aus dem Leben des Jazzmusikers Coco Schumann“ lautet der Titel des Stücks von Kai Ivo Baulitz, in dem Sängerin Helen Schneider spielen wird. Den heute 88-jährigen Coco Schumann brachten seine jüdische Herkunft und seine Liebe zur Swing-Musik in mehrere KZ´s.
Als deutschsprachige Erstaufführung präsentieren die Kammerspiele, die in der letzten Spielzeit ihre Platzauslastung von 78 Prozent halten konnten, ab 21. Oktober das Stück „Match“ von Stephan Belber, in dem Roland Renner einen ehemaligen Choreographen spielt, den eine junge Frau mit ihrem Mann besucht, die ihre Doktorarbeit über die Geschichte des Tanzes in Amerika schreiben möchte. Doch ihr Mann hat ein ganz anderes Anliegen. Er möchte herausbekommen, ob der einstige Choreograph sein Vater ist.
Michael Bogdanov inszeniert im Januar 2013 John Logans Drama „Rot“ um den Maler Mark Rothko mit Markus Boysen und Roland Stadlober (Premiere 13. Januar).
Von zwei verschiedenen Paaren unserer Zeit handelt Moritz Rinkes Stück „Wir lieben und wissen nichts“, das am 17. März 2013 in den Kammerspielen Premiere hat. Karoline Eichhorn und Katharina Wackernagel spielen die weiblichen Rollen. Zum Abschluss der Saison wird Dan Gordons „Rain Man“, bekannt durch den großen Kinoerfolg von 1988 mit Dustin Hoffman und Tom Cruise, am 14. April Premiere haben. Daniela Ziegler ist in der Hauptrolle zu sehen.
In der Vorweihnachtszeit wird das Musical „Märchenmond“ nach dem Roman von Heike und Wolfgang Hohlbein gespielt, das am 8. November Premiere hat. Um ein Mädchen, das im Koma liegt, mehrere Zauberer, und das von dunklen Mächten bedrohte Land Märchenmond geht´s.
Schließlich werden zwei Produktionen aus der letzten Spielzeit wieder aufgenommen: „Vier Männer im Nebel“ und „ZEIT“ von Ingrid Lausund. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige