Namhafte Mimen in der Komödie erwartet

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Barbara Wussow (l.) und Peter Bongartz (r.) spielen in der ersten Komödie der nächsten Spielzeit „Glück – Le Bonheur“ Foto: Loredana La Rocca

Winterhuder Fährhaus gut ausgelastet. Kommende Saison stehen Stücke zum „Umgang mit Fremden“ auf dem Programm

Winterhude Das Programm für die nächste Spielzeit der Komödie Winterhuder Fährhaus ist gespickt mit namhaften Schauspielerinnen und Schauspielern. Gleich zu Beginn gibt Barbara Wussow, bekannt aus der legendären „Schwarzwaldklinik“, ihr Hamburger Theaterdebüt in „Glück - Le Bonheur“ von Eric Assous, einem Stück um die turbulente Beziehung zwischen zwei reiferen Jahrgängen. An ihrer Seite: Peter Bongartz, der zum ersten Mal im Winterhuder Fährhaus spielt. Es folgt ab 11. November ein Wiedersehen mit Marek Erhardt, Adisat Semenitsch und Oliver Dupont in Gilles Dyreks Komödie „Weihnachten auf dem Balkon“ um zwei Familien, für die das Fest der Liebe zum Fiasko wird. Mit einem modernen Klassiker startet die Komödie ins Jahr 2017: „Jacobowsky und der Oberst“ von Franz Werfel. Walter Plathe (Erzähler), Marcus Ganser (Jacobowsky) und Michael von Au (Oberst) spielen die Hauptrollen in dieser „Komödie einer Tragödie“ um zwei ungleiche Flüchtlinge im von Deutschland besetzten Frankreich anno 1940. TV-Star Henriette Richter-Röhl spielt eine Hauptrolle in dem Stück „Die Tanzstunde“ von Mark St. Germain, in dem ein Autist und eine um ihre Karriere bangende Tanzlehrerin sich überraschenderweise näherkommen. Es folgen die Komödien „Hundewetter“ von Brigitte Buc mit Marion Kracht, Lene Wink und Daniel Morgenroth, ergänzt durch Adisat Semenitsch (Premiere 19. Mai 2017) und „Der Pantoffel-Panther“ von Lars Albaum und Diemar Jacobs mit Jochen Busse in der Hauptrolle (Premiere: 14. Juli 2017).
Die Stücke im Theater Kontraste im Saal eins stehen in der nächsten Spielzeit unter dem Leitthema „Umgang mit Fremden“ wie die bitterbösen Komödien „Hinter der Mauer ist das Glück“ von Benjamin Lauterbach, eine Zukunftsvision, in der sich die „guten“ Deutschen von Einwanderern durch eine Mauer abgeschottet haben (Premiere 24. August), „Stück Plastik“ von Marius von Mayenburg (ab Februar 2017) über eine politisch korrekt agierende Familie in Nöten oder „Phantom - Ein Spiel“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz über den alltäglichen Rassismus (Juni 2017). Mit einer Platzauslastung von 70 Prozent in der Saison 2014/15 erreichte die Komödie den Besucherzuspruch der Vorjahre. 175.701 Menschen besuchten 593 Vorstellungen. Bemerkenswert: die Auslastung des kleinen Theaters Kontraste steigerte sich auf 79 Prozent. Die derzeit spannendste Frage zum Theater konnte allerdings noch nicht beantwortet werden. Zur Nachfolge von Michael Lang, der 2017 die Intendanz des Ohnsorg Theaters übernimmt, gibt es noch „keine finale Entscheidung“. Vermutlich aber im Sommer. (ch)
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