Peter Schütt veröffentlicht Gedichtband

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Betreibt Hamburgs kleinsten Literaturbetrieb: Peter Schütt Foto: wb

„Mein Altweibersommernachtstraum – Westöstliche Liebesgedichte“ lautet der Titel der Liebeslyrik

Hamburg Das Alter und die Liebe: Auch Menschen reiferen Alters spüren den Frühling – und nicht erst mit ihm Liebesgefühle. Manch einer sagt sogar: Je oller, umso doller klopft das Herz. Passend zum Valentinstag hatte Schriftsteller Peter Schütt, 77, schon das Erscheinen eines Bandes mit Liebesgedichten angekündigt: „Mein Altweibersommernachtstraum – Westöstliche Liebesgedichte“ erscheint in diesen Tagen im Hamburger TP-Verlag. St. Valentin sei der Schutzpatron für heimlich Verliebte, sagt Schütt. „Taj Mahal für meine unnahbar nahe Geliebte“ heißt das Gedicht, das er seiner heimlichen Liebe widmete. „Wir mussten unsere Annäherung jahrelang geheim halten. Auch meine Texte hüten dieses Geheimnis: Meine Angebetete trägt einen Phantasienamen, und das Land, aus dem sie stammt, heißt Kannitverstan.“ Seine Liebeslyrik steht in einer altehrwürdigen Tradition. Motive aus Goethes „westöstlichem Diwan“ standen Pate, ebenso Altmeister der orientalischen Liebesdichtung: „Fünf von meinen 60 Gedichten übertrugen erfahrene Übersetzer ins Arabische, Persische, Türkische, Indonesische und Urdu. Sie stehen im Buch neben dem Original“, so Schütt. Seinen zwölften Gedichtband illustrierte Ahmed Kreusch kunstvollen mit Kalligraphien und Federzeichnungen. Die feierliche Buchpräsentation vor wenigen Tagen mit Prof. Dr. Karam Khella fand allerdings nicht im „Waschhaus“ statt, das als Hamburgs kleinster Literaturbetrieb gilt. Dafür wich man aus in die „Paschmin Art Gallery“, die in Hammerbrook steht. (wh/wb)
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