Poetry Slam und Schauspiel

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Marie-Theres Schwinn und Lars Kokemüller spielen beim Slam Kabarett Geschichten rund ums Poetry Slam. Foto: Alma Hoppes Lustspielhaus

Erstes Slam Kabarett in Alma Hoppes Lustspielhaus

Eppendorf. Poetry Slam kombiniert mit Schauspiel, Musik und Kabarett. Kann das klappen? Beim ersten Slam Kabarett in Alma Hoppes Lustspielhaus feierte die neue Gattung eine gelungene Premiere.
Ein Poetry Slammer, bei der Premiere der Schriftstehler (Armin Sengbusch), gibt noch eine Zugabe und wird beim Bier im Backstagebereich vom Veranstalter richtig ausgenommen.
Die Schauspieler Lars Kokemüller (21) und Marie-Theres Schwinn (24) spielen Gleichaltrige mit Künstlerträumen („Ich schreib ja auch“) und nerven den Profi. Anschließend schlüpfen sie in die Rollen einer Kleinfamilie mit unentschlossenem Vater, Bären süchtiger Mutter und einem angehenden Poetry Slammer, der schwer verliebt ist.
Im zweiten Teil geht der als Debütant in einem Poetry Slam Wettbewerb an den Start, in dem die beiden Schauspieler verschiedene Kandidaten spielen und der Schriftstehler sich selbst. Zwischendurch gibt´s satirische Auftritte, auch ´mal im Saal mit Publikumskontakt. Eine runde Mischung aus verschiedenen Elementen, die die beiden jungen Schauspieler nicht immer im Griff haben.
Da wirkt neben starken Momenten doch manches amateurhaft und überarbeitungswürdig. Kein Wunder, dass der Schriftstehler am Ende beim Poetry Slam in der Publikumsgunst vorn lag.

Weitere Vorstellungen gibt´s im Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a (Martinistraße 40), vom 14. bis 17. Juni sowie vom 21. bis 24. Juni und noch einmal in Alma Hoppes Lustspielhaus, Ludolfstraße 53, am 30. Juni, jeweils um 20 Uhr. Bei jeder Vorstellung wird ein anderer Poetry Slammer auftreten. (ch)
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